Dienstag, 12. September 2017

Neue Diagnose

Bereits vor einigen Monaten wurde bei mir ja erhöhter Blutdruck festgestellt.
Bei der heutigen erneuten Kontrolluntersuchung im Nierenzentrum bestätigte sich nun der Anfangsverdacht: ich habe eine Überfunktion der Nebenniere!

Nun muss ich demnächst ins MRT  um zu schauen, dass ich nicht irgendwo eine Geschwulst habe.

Hmm, nun ja. Als ob mir der Mist in meinen Füßen (und wer weiss wo ich es sonst noch hab) nicht reicht!



Morgen bekomme ich meine orthopädischen Schuhe und ich bin schon sehr gespannt ob sie meine Schmerzen etwas lindern werden und ich darin besser laufen kann, als in meinen jetzigen.

Ansonsten haben die Schmerzen wieder zugenommen, auch Nachts.

Mal schauen wie lange ich noch den nächsten OP Termin schieben kann....

Sonntag, 3. September 2017

Herbst?

Da isse wieder.
Jep.
Ich wollte "Sommer machen". ;)
Hab ich. Aber mir scheint, der neigt sich langsam seinem Ende zu.

Auch meine Erwerbsminderungsrente.

Kaum zu glauben, aber in drei Monaten sind tatsächlich 2 Jahre rum seit der Neubewilligung.
Nun habe ich bereits die Weiterbewilligung beantragt.
Und das Generve geht von vorne los.

Mein Orthopäde soll bitte möglichst in 5 Werktagen einen  Befundbericht ausfüllen. Mit der schriftlichen Anforderung der Rentenversicherung kamen auch die Vordrucke.
Na prima. Was glauben die denn alle was Ärzte so machen?
5 Werktage.
Super.
Und, wer bekommt die Meinung darüber "ab"? Richtig: ich.
Toll.
Und das wo ich mich eh  quäle.
"Ich weiss nicht ob der Arzt das ausfüllen wird. Sie waren das letzte Mal im März da."
Himmel!
Erstens war es so abgesprochen: nächste Vorsprache , wenn die orthopädischen Schuhe fertig sind.
Sind sie aber noch nicht. Von Beginn der Beantragung bis jetzt sind wir dann tatsächlich bei knapp 6 Monaten....
Desweiteren habe ich eine unheilbare chronische Erkrankung.
Ernsthaft: was soll ich alle 4 Wochen beim Chirurgen, wenn sich nichts ändert. Ausser, dass es schlimmer wird????????
Ich möchte doch erstmal alle Alternativen probieren, bevor ich mich wieder in den OP lege.
Boah, wieder meine Befunde und Geschichte nicht verinnerlicht. Furchtbar. Sowas nervt mich masslos!
Wenigstens hat mein niedergelassener Chirurg freundlicherweise auf meine mail geantwortet.
Der kann es aber auch nicht ausfüllen, da er gerade erst aus dem Urlaub wieder da ist.

Tsss, tja, tut mir leid, dann muss ich mal wieder meinem Operateur auf den Pelz rücken.
Ich habe die Bürokratie bestimmt nicht gemacht.
Diese Rennerei obwohl man eh schon krank ist.
Nun werde ich also morgen früh in die Klinik fahren um die Unterlagen dort einzureichen.
Ich hoffe, dass ich da nicht auch wieder diskutieren muss.
Da gibt es eigentlich auch nichts zu diskutieren.
Die Ärzte sind verpflichtet die Unterlagen auszufüllen und fertig. Für die kurze Frist kann ich nichts.
Mann, bin ich froh, wenn ich das morgen hinter mir hab.

Ich sag ja: der Sommer ist defenitiv vorbei.

Meine Schmerzen nicht.
Nun heisst es abwarten bis die Schuhe fertig sind und ob ich damit bis ins nächste Jahr ohne OP komme...Von den Schmerzen her würde ich sagen.....leider nein :(

Ich bin gespannt wie es weitergeht.

Werde berichten.


Bis dahin bleibt oder werdet gesund !

Donnerstag, 1. Juni 2017

Viel zu viel

....ist in den letzten Wochen passiert. Ich konnte mich nicht aufraffen hier zu schreiben. Es tut weh und ist zugleich doch erleichternd.

Der letzte Vorstellungstermin in der Klinik ist nun schon fast drei Monate wieder her.
Knochen soweit durchbaut, also rein in die Vollbelastung.
Dasselbe Spiel wie eh und jeh. Mit dem Unterschied, dass der Schmerz diesmal bleibt. Ich weiss auch genau woran das liegt: an dieser blöden Wundrandnekrose und Pseudarthrose.
Und ich weiss: das bleibt. Dafür kann auch keiner was. Etwas sind die Schmerzen ja zurückgegangen. Zumindest soviel, dass ich mich schonmal draufstellen kann.
Aber nur kurz. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich weiss : es wird so bleiben.
Hinzu kommen nun noch meine Zehen, die auch wahnsinnig Schmerzen.
Ich dachte wir wären fertig mit dem rechten Fuß. Irrtum! " Alles was man noch bewegen, kann man auch versteifen!" Zitat meines Operateurs, Ende. Hätte ich eigentlich auch selbst drauf kommen können.
Super.
Frage des Assistenzarztes wann ich wiederkommen soll. Antwort des Operateurs: wenn ich Beschwerden habe. Ähm.. ich hab immer noch Beschwerden. Aber: ich werde nen Teufel tun und jetzt erneut in den OP gehen. "Ich mach jetzt erstmal Sommer..." Aber hinter diesem Galgenhumor stehe ich inzwischen auch nicht mehr. Ich bin fertig. Beide Füße tun weh, mein Versuch mit nur einer Stütze zu laufen und zu hoffen, es wird vielleicht noch ein wenig besser, erweist sich als Irrtum.
Die Schmerzambulanz muss ich loben. Der Doc ist ebenfalls Super und hat mir sofort drei Therapievorschläge gemacht, die ich dankend annahm. Rehamedizin, Schmerzgruppe und Erhöhung der Medikamente.
Endlich! Rehamedizin. Hmm, wer hätte gedacht, dass da die nächste Katastrophe auf mich lauert. Bereits beim ersten Termin hatte ich Blutdruckwerte die weit über Grenznorm rausschossen.
210/120! Nicht der einzige Wert der ausriss. Auch die Langzeitmessung ergab nichts besseres. Wunderbar, also nun folgende Fachärzte zur Abklärung aufsuchen: Kardiologe, Endokrinologie und Nephrologe.
Und noch mehr Tabletten: nämlich die Blutdrucktablette.
Ich wollte mich doch nur bewegen!?
Ach ja, und was machen meine Blutwerte? Sind natürlich auch nicht da, wo sie hingehören sollten.
Entzündungswerte zu hoch (Thrombo-, und Erythrozyten). Woher das wohl kommt...? Haha....
Oh man :(
Noch ein Thema: meine Schuhe mit Abrollhilfe und Sohlenversteifung. Mit denen stand ich letztes Jahr schon auf Kriegsfuß. In meiner Not bin ich zum hiesigen grossen Sanitätshaus in meiner vorigen Klinik gegangen. Tsss, Antrag 6.4. gestellt heute Bewilligung der Krankenkasse erhalten. Vorwarnung also für alle die wissen wollen wie lange sowas dauert. Knapp zwei Monate. Weil ja der Medizinische Dienst auch noch eingeschaltet werden musste.
Puuh, dazu fällt mir auch nichts mehr ein.Schicke bald meine Füße ein,wenn ich was möchte!
Dazu muss ich erwähnen, ich habe noch nie orthopädische Schuhe beantragt. Nun ja....

Nun versuche ich also mal wieder den nächsten OP Termin solange wie möglich rauszuzögern.. Im Moment kann ich mit meiner jetztigen gesundheitlichen und psychischen Verfassung auch in keinen OP. Das können wir getrost vergessen .

Ach, was mir gerade einfällt: Thema Schilddrüse. Jahaa, da war ja auch noch was. Richtig. Rechts ist Gott sei Dank nichts nachgewachsen. Auch konnte nichts bösartiges festgestellt werden. Kein Karzinom und an den Lymphdrüsen auch nichts.
Na wenigstens etwas.
Dafür hab ich eine Knoten an der linken Schilddrüse. War ja klar, dass da noch was kommen musste.
Kopfschüttel.

Nun hab ich hier also Tilidin und Novalgin.  Wenn ich das Tilidin nehme fühle ich mich, als wäre ich einer der nächsten Kneipen hier versackt.

Gestern wieder den ganzen Tag massive Depression gehabt.
Statt Tilidin wäre vielleicht mal ein Antidepressivum angebracht?

Was soll ich sagen?

Mir geht´s nicht besonders. Aber es geht alles weiter. Genau. Wenn ich auch im Moment nicht so genau weiss wie.
Sprüche von Angehörigen wie: "Bringt doch alles eh nix!" helfen mir auch nicht weiter. Die machen mich echt traurig.
Soll die Entzündung etwa weiter im Körper bleiben?
Ich bin so wütend, frustiert, enttäuscht. Keine Ahnung. Es reicht.
Letzte Hoffnung der orthopädische Schuh.
Trotzdem ist mir zum heulen. Die Schmerzen werden bleiben. Vielleicht etwas weniger. Aber sie bleiben, denn die Gelenke sind kaputt.

Jetzt weiss ich warum die Ärzte mich 1987 so komisch angesehen haben


:(

Sonntag, 19. Februar 2017

Umgekrempelt

Ich habe mein Leben umgekrempelt.
Anders: ich habe meine Seele umgekrempelt.
Nun lasse ich meine Wut und Enttäuschung zu. Bisher habe ich dagegen angekämpft und gehofft, es wird wieder alles so wie früher.
Jetzt bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass nichts wie früher wird. Gar nicht werden kann.
Ohne Schmerzmittel geht nichts. Und mir ist es mittlerweile auch egal, ob ein paar Ärzt das "gar-nicht-gut" finden. Sollte nach OP ja eigentlich besser sein/werden. Ist es auch. Reicht aber zum Belasten ohne Schmerzen nicht aus. Keine Ahnung ob das noch kommt. Mich würde mal interessieren ob die Ärzte das überhaupt selbst wissen?
Bin mal gespannt, wie die Reaktion ist, wenn i c h  von mir aus die Tatsachen ausspreche. Damit rechnet ja kaum einer. Obwohl man mich ja nun eine Weile kennt und es so allmählich wissen müsste.
Ach so, mein CRP Wert war wieder runter auf 5,3.
Vielleicht ist es tatsächlich der Erkrankung geschuldet, dass er hüpft wie ein Jo-Jo...

Mein Leben umkrempeln...ja, meine Gedanken, mein Handeln. Schnell irgendwas machen ist sowieso nicht mehr. Daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Und ich habe mir ebenfalls ein dickes Fell gegen die "Interessanten" Bemerkungen von Dritten wachsen lassen. Das brauche ich um mich selbst zu schützen.
Was ich noch brauche ist der Termin in der Schmerzambulanz. Am 26.4. Und das ist schon schnell.
Ich hoffe, dass mir dort geholfen werden kann. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher ob mein Schmerzgedächtnis da schon einen Streich spielt.  Möchte mir darüber auch keinen Kopf mehr zermartern. Das können die Fachleute tun.
Bin gespannt was meine Ärzte dazu sagen werden-zu dem Termin in der Schmerzambulanz.
Den habe ich nämlich selbst gemacht.
Ich sag ja, vielleicht müssen ein paar mal umdenken. Man weiss es nicht. So richtig rücken sie ja mit der Wahrheit nicht raus. Da bleibt mir keine andere Möglichkeit als selbst die Initiative zu ergreifen.
Fakt ist: beide Füße tun weh. Und nicht nur die, die anderen Gelenke auch.
Ohne Schmerzmittel die Schmerzen zu ertragen funktioniert nicht mehr. Daher der Termin in der Schmerzambulanz. In der Hoffnung, dass diese mich richtig einstellt.
Hoffentlich werde ich da nicht auch wieder enttäuscht. Im Moment ist das ja schlimm mit den Enttäuschungen.

Und das Leben geht weiter.
Weil es immer weiter geht.
Irgendwie....

Sonntag, 5. Februar 2017

Ausgeknockt

Oder auch: es wird nicht besser.

CRP wieder gestiegen.
Noch nicht dramatisch, aber ich habe jetzt den Referenzwert  und weiss wann ich damit zur Abklärung in die Klinik muss.
Die letzten zwei Tage war ich nun völlig ausgeknockt. Bettruhe  pur.
Nun rappel ich mich so langsam wieder auf.
Keine Ahnung warum und woher der CRP Wert wieder ansteigt.
Ich bin gespannt was die nächste Blutabnahme ergibt.
Diese wird Donnerstag sein.
Fakt ist, dass der Fuss bei Belastung oder längerem runterhängen wahnsinnig anschwillt.
Ich will ja positiv Denken, auch wenn sich das vielleicht anders liest, aber, wenn ich mir die Reaktion des Fusses so ansehe....
Nun ja, ich bin halt Realist.
Bin gespannt was mein nächster CRP Wert ergibt....

Mittwoch, 1. Februar 2017

5 Wochen

Verbleiben mir bis zum nächsten Kontrolltermin.
5 Wochen in denen ich versuchen darf mich selbst auf die Beine zu stellen.
Eine Woche habe ich fast lethargisch in der Ecke gehangen und versucht die Realität zu begreifen.
Stand jetzt ist: rien ne vas plus.
Nichts geht mehr.
Ich kann nicht laufen. Das ist der Fakt.
Was ich im Moment gar nicht gebrauchen kann, wäre der Spruch ' mach dich nicht verrückt!'
Mach ich nicht, auch wenn es so klingt. Ich bin lediglich Realist.
Und ich mache das Ganze hier schon zu lange um selbst zu ahnen, dass es im Moment nicht gut ausseht.
Aufgeben gilt nicht. Das hatten wir schon. Auch, wenn ich mich im Moment lieber irgendwo eingraben und verstecken würde - und den kompletten Tag heulen könnte.
So sieht's aus.
Aber eigentlich habe ich auch gar keine Zeit mich hängen zu lassen.  Schon wieder ist eine Woche ohne wirklichen Fortschritt vergangen.
Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, bin ich nun seit gestern dabei verschiedene Dinge auszuprobieren die mir vielleicht helfen könnten.

Gestern nun also Besuch einer Sole Therme.
Das tat wirklich gut. Kurzfristig mal kaum bis gar keine Schmerzen. Schade, dass es finanziell nicht gerade ein Schnäppchen ist und auch die Anfahrtsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln in meiner jetzigen Verfassung utopisch ist.

Heute dann Start der MTT in meiner Physo Praxis.
Oder eben auch nicht: mein Fuss ist dermassen angeschwollen, dass erstmal Entstauung an oberster Stelle steht.
Also, wieder keine Bewegung, aber die Lymphdrainage tat schon gut.

Heute nachmittag hatte ich dann die Faxen ernsthaft dicke und habe ein  paar mails rausgejagt: eine an meinen niedergelassenen Chirurgen und eine an die Schmerzambulanz der Klinik. Wohlwissend, dass letzteres mit einem Termin dauern kann. Was sehr schade in meiner jetzigen Verfassung ist, aber nun gut.
Ich habe bisher keine Schmerztherapie, aber nun muss ich gestehen ich brauche Hilfe, ich packe das nicht alleine.
Ich dröhne mich mit Schmerzmittel zu, obwohl das mein größter Dorn im Auge ist. Ich schlafe nachts nicht gut und wenn, träume ich wahnsinnig schlecht.
Und diese wahnsinnigen Dauerschmerzen, die ja eigentlich nach der Op besser sein sollten, rauben mir den letzten Nerv!

Da ist noch mehr, aber die Nachtmedikation verhindert zunehmend das klare Denken.

Wer auch immer hier mitliest, und sei es auch einer meiner Ärzte, ich werde nicht aufgeben, aber es ist gerade verd... schwierig ! Und Kraftraubend. Ich packe das, aber vermutlich nicht alleine.
Und, wer jetzt auf den Gedanken kommt, ich könnte meine Familie oder meinen Partner damit "zumüllen", das ist wahrlich keine Option die ich auch nur annähernd in Erwägung ziehe.
Meine Partner arbeitet im Rettungsdienst.  Das letzte was er nach Feierabend braucht, ist meine Krankengeschichte.

So schließe ich für heute meine  Blog  und hoffe auf irgendwelche positive neue Nachrichten, die irgendwie Licht in das Dunkel bringen.

Bis dahin

Bleibt oder werdet gesund :x