Donnerstag, 29. Dezember 2011

Stark

Sein, das ist wohl Bedingung bei dieser blöden Krankheit :-o
Also habe ich all meine (restliche) Kraft zusammengenommen, mir Dein Bild vor Augen gehalten, und gesagt: ´du schaffst das´!

And here I go again....

Positive thoughts, egal was da nächste Woche kommen mag-noch eine Verschiebung mehr, ich kann und werde es schaffen!
Und, wenn alle Stricken reissen, werde ich "es" tun: ich werde dir mein Herz ausschütten. So ist es zwar nicht geplant, aber ich weiss dann geht es mir besser!
Ich glaube nicht, dass ich im alten Jahr noch angerufen werde um Hiobsbotschaften zu erfahren. Mein Bedarf ist vorerst auch gedeckt!
Wir starten in den alltäglichen Wahnsinn wieder in 4 Tagen. Bis dahin heisst es Kraft sammeln und bereit sein, für alles was da in 2012 kommen mag...

Whitesnake - Here I Go Again (unplugged)

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Chronische Schmerzen und Psyche

Nachdem ich mich wieder halbwegs gefangen habe- scheine ja doch stärker zu sein, als ich im Moment emfpunden haben !?- habe ich mich mal ernsthaft mit meiner Vergangenheit und dem Zusammenhang zwischen meinen Schmerzen und meinen Depressionen auseinandergesetzt.
Au weia! kann ich dazu nur sagen! Das ist ein Brett, wie das alles zusammenhängt! Ich fürchte, das schaffe ich alleine nicht, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin.
Also muss der Fachmann wieder ran. Nicht, dass ich damit ein Prob hätte, aber die Wartezeit ist doch schon immens. Das ist das Erste.
Das zweite ist tatsächlich die Warterei auf meinen Op Termin. Denn es ist ja bereits im OSG besser geworden, seit der Arthrodese im Januar. Ausserdem möchte ich es auch endlich hinter mir haben.
Keep cool, sagen viele. Hmm, mir zwischendurch  leider abhanden gekommen :-o
Bin ja keine Maschine!
Leider ist die Talfahrt meiner Psyche mit der Op nicht gegessen, dass weiss ich jetzt schon aus Erfahrung. Danach wird es mich bestimmt noch das ein odere andere Mal "Lagerkollermässig" erwischen.
Und da gibt es noch schlimmere Sachen!? Omg! Kann man da Parallelen ziehen, darf man das überhaupt?
Ich glaube nicht, dass ich das vergleichen sollte. Ich bin ich . Und ich habe Schmerzen. Punkt.
Vielmehr sollte ich mir mal Gedanken machen, was ich tue, wenn es nochmal verschoben wird.
Das ich hier nicht ganz abrutsche! Psychisch, meine ich .
O.k. was haben wir: mal wieder 7 Tage und 15 Stunden. Mein Inneres befindet sich zur Zeit auf diesem blog.
Und ich steh verdammt nochmal dazu!
Ich hab noch einen Berg Arbeit vor mir. Mit mir selbst, mit dem Umzug....und das wächst mir gerad alles irgendwo über den Kopf.
Also hätte ich gerne eine grosse Baustelle weg, und das wäre die Op.
Hmmm, wo beginnt eigentlich bei Schmerzen der Notfall? Schwierige Frage, oder? Jeder hat ja ein anderes Schmerzempfinden.
Heute Nacht war ich wieder um halb vier wach. Vor Schmerzen. Das geht jetzt mal wieder seit Wochen so.
Ich bin nicht der Typ, der sofort durch die ZNA läuft: hallo hier bin ich, ich hab Schmerzen!
Wenn also nochmal verschoben wird, befindet sich meine Psyche wieder komplett unten. Das muss ich irgendwie vermeiden.
Einfach nicht dran denken? Schwer möglich, schliesslich ist der Schmerz die ganze Zeit da.
Ablenken in irgendeiner Form. Ich werd´s einfach mal versuchen.

Übrigens darf ich inzwischen dass Thema "Op"  bei einigen nicht mehr ansprechen! Und das, wo ich stundenlang über ein und die diesselbe Sache quatschen könnte. Weil es eben mein Naturell ist und weil es mir gut tut, alle aus mir rauszusprudeln, was mich belastet. Aber, das war schon immer so. Ausserdem kenne ich das seit meiner Kindheit. "Stell Dich nicht so an, das ist nicht so schlimm!" Vermutlich auch ein Fakt, weshalb mir die Schmerzen und die Warterei so auf den Keks gehen.
Hätte ich hier einen kompletten Rückhalt würde es mir besser gehen...


...aaah, ich wüsste schon einen Rückhalt, aber der weiss vermutlich nichts von meinen Gefühlen....oder doch...?







Dienstag, 27. Dezember 2011

Psyche auf Talfahrt

Ich weiss nicht, wann es mir psychisch das letzte Mal sooo schlecht ging.Im Moment kostet mich die Depression jede Kraft und dabei brauche ich sie doch noch für die Op !?!
Ich hänge hier mit meinen Gefühlen und beisse mich förmlich durch jeden Tag. Erzählen mag ich den anderen schon nichts mehr, denn ich weiss sie würden es eh nicht verstehen.
Sprüche wie `steiger dich nicht so rein. Es ist eh nicht zu ändern!" sind verständlich, aber aufgrund meiner Vorgeschichte k a n n  ich nicht anders! Und ich steh dazu! Schmerzen, Übelkeit, Weinkrämpfe-super Tagesverlauf :-(
Und dann noch eine Gefühlssache, die ich ebenfalls für mich behalten muss :-o
Manchmal gelange ich an den Rand meiner Kräfte...wäre aufgeben nicht verlockend......aber: nein!!! Natürlich nicht!!!! Kommt nicht in Frage und wird auch nicht passieren. Vorher konsultiere ich eher, meinetwegen auch nach langer Zeit mal wieder notfallmässig, einen Psychologen!
Ich habe gestern schon wieder die "Krise" bekommen. Was prophezeit die Wettervorhersage ab Donnerstag? Schneeregen? Nein, nein, nein!!!! Das kann alles nicht wahr sein!!!! D.h. natürlich kann das sein, schliesslich haben wir Dezember. Aber in den vergangenen Tagen war es auch recht mild und gerade dann, wenn ich es absolut nicht brauchen kann kommt der Schnee? Ich brauche ja wohl nicht zu erläutern was das für die Klinik mit ZNA heisst...
Oh diese Warterei!


...und dann Du... Du gehst mir mittlerweile nicht mehr aus dem Kopf! Dein Bild in meinem Gedächtnis eingebrannt...ich wünschte ich könnte es Dir sagen....und wenn ich Dich dann sehe, bleibt mir nur Schweigen und ein Blick....ahnst Du es ? Weisst Du es? Fühlst Du es???


Freitag, 23. Dezember 2011

Anspannung pur

...und doch weiss ich, dass ich für ein paar Tage loslassen und entspannen sollte. Noch weiss ich nicht wie, aber irgendwie geht es immer weiter. Meine verstärkte Depression liegt nicht nur an der verschobenen Op, viel mehr ist es auch die Tatsache, dass mir jemand immer noch und für immer so sehr fehlt...:´-( In meinem Herzen bist Du immer dabei!!!! Gerade um Weihnachten ist es wieder besonders schlimm: I miss U mum!!!! Nun ist es an der Zeit für ein paar Stunden Tage die Gedanken an die Op zu verschieben. Das wird mir nicht leicht fallen, denn mit jedem Schritt sind die Schmerzen ja präsent. Es wird anstrengend werden, aber es scheint, als strahlte ich nach aussen endlose Kraft und Optimismus aus. Das scheint schon immer so gewesen zu sein. *Gut*, dass ich davon nichts weiss !?! :-o So bleibt mir vor den nächsten drei Tagen, in denen das Thema Op *tabu* sein soll (bei mir im Kopf wird es immer da sein!), nur noch ein Blick auf den Kalender. Und wieder 12 Tage und 12 Stunden bis zur geplanten stat. Aufnahme. Ich fühle ab Dienstag ist wieder alles möglich. Es wird wieder losgehen: der tägliche Blick auf die Anrufliste, der sorgenvolle Blick aufs Telefondisplay, wenn es abends klingelt-die Klinik?! Wahnsinn! Und es ist noch immer nicht vorbei!

Zu guter Letzt bleibt mir noch die äusserst positive Mitteilung: die beiden Spritzen in mein rechtes Sprunggelenk haben genau das erreicht, was ich erhofft hatte -> Schmerzfreiheit! Alles ist gut im rechten Gelenk (im Moment), hat Prima geklappt, vielen vielen Dank dafür :-)))


Nun wünsche ich allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest! Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen :-)

Matthias Reim~~Männer sind Krieger~~

Matthias Reim~~Männer sind Krieger~~

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Im falschen Film

Auch mit dem 20.12. wurde es nichts: am 16.12.2011 gegen 17.30 erhielt ich d e n Anruf, dass erneut verschoben wird, diesmal auf das nächste Jahr (6.1.)!!!! Das war somit in Folge die dritte Verschiebung! Ich glaub ich bin im falschen Film: wir hatten, bis auf vergangenen Freitag, kein Schnee keine Glätte! ? ! Ich v e r s t e h die Welt nicht mehr!!!! Zu allem Überfluss hat sich das rechte Gelenk nun auch "verabschiedet". Na wunderbar, auf irgendeinem Fuss muss ich doch laufen! Also hab ich mich ambulant in der Klinik dazwischenschieben lassen, denn mein niedergelassener Chirurg weilt ja auch schon im Weihnachtsurlaub. Haha, sehr witzig das alles! Wenigstens war mein Doc in der Klinik so nett und hat mir heute ins rechte Gelenk eine Cortisoninfiltration ins obere und untere Sprunggelenk injiziert. Vielen vielen Dank dafür!!!! :-))))) Dafür hab ich jetzt ein taubes Bein :-)=) Das ist nicht weiter schlimm und normal bei diesen Infiltrationen, komisch fühlt es sich allemal an. Meine Gewichtsabnahme von 7kg wurde auch bemerkt und ich kann hier ruhig sagen, dass ich darauf auch ziemlich stolz bin. Mein linkes Gelenk wurde auch untersucht. Ich bin mir im Moment nicht sicher ob er die Verschlimmerung bemerkt hat. Aber so wie ich meinen Doc kenne, hat er das vorher schon gewusst. Nun haben wir wieder zwei Wochen. Zwei Wochen des Wartens und Bangens. Und ich habe die Schn....sooo voll! Das kann ich gar nicht sagen. Bisher habe ich es gut mit Ablenken geschafft, die Situation von mir zu schieben und nicht daran zu denken. Aber seit ein paar Tagen ist es zunehmend schwieriger und heute habe ich einen Punkt erreicht, wo ich sowas von keine Lust auf Weihnachten & Co. habe! Ich habe also die wundervolle Aufgabe in zwei Tagen so zu tun, als wäre als super und toll und ich freue mich riesig! Allerdings mit dem Wissen im Gepäck, dass da noch eine Op auf mich wartet! Nee, nee, nee und nochmals neee! Ich weiss im Moment nicht, wie ich das hinbekommen soll!?! Ich bin total angespannt. Das Gefühl von Freitag ist mir noch allzu präsent und ich will es nicht mehr! Ich will jetzt endlich drankommen und nicht mehr den "Fels in der Brandung" spielen!!! :´-( Ganz abgesehen davon, dass ich Schmerzen habe! Ich könnte heulen, bin echt am Ende...

Freitag, 16. Dezember 2011

Spannend bis zum Schluss....

Da ich einfach ja nicht kann, wurde mein Op Termin nochmals verschoben. Diesmal auf den 20.12. Ja ihr habt richtig gelesen. 4 Tage vor Weihnachten! Das liess sich leider nicht anders machen, sonst hätte ich gerne ein anderes Datum gewählt. Nun ist also stationäre Aufnahme "eigentlich" für Montag 19.12. geplant. Eigentlich deswegen, weil es heute nochmal besprochen wird und/oder es immer noch kippen kann, falls am Wochenende ein Massenunfall passiert. Oder es fängt an zu schneien und alle legen sich auf die Kl.ppe! Und, was soll ich schreiben: es schneit gerade heftigst! Das kann doch alles nicht wahr sein!!! Hat sich denn alles gegen mich verschworen?! Hauptsache ich lege mich nicht auf die Nase bei dem Wetter. Sieht glatt aus. Und dann? Wenn kein Op frei ist? Oder bin ich dann der absolute vorrangige Notfall und komme endlich mal dran?! Wie makaber ist das denn Bitte??? So werde ich also die kommenden Stunden, bis Montag morgen, damit verbringen immer mein Handy in Griffweite zu haben und inständig zu Hoffen und zu Beten, es möge nicht klingeln! Na, das sind ja Super Aussichten! Immerhin: bisher hat noch niemand angerufen....

Sonntag, 11. Dezember 2011

Scherben bringen Glück!?

Nachdem ich gestern meinen guten Willen zeigen wollte, und zu meinem Vater gefahren bin, wurde ich seit Jahren wieder bitter enttäuscht. Als ich dort ankam konnte er sich an nichts mehr von dem erinnern, was wir noch am Vormittag besprochen hatten! Ausserdem roch er wieder nach Alkohol und er hatte eklatante Wortfindungsschwierigkeiten. Natürlich habe ich mich über mich selbst geärgert. Mir klingen jetzt schon die Worte meiner Freunde in den Ohren "selbst Schuld! Warum fährst Du auch hin?" Wie soll man das jemanden erklären, wie es einem psychisch dabei geht, wenn er nie selbst in der Situation gewesen ist? Allerdings ging es mir nicht mehr so schlecht wie früher, weh tat es aber dennoch, denn ich hatte es gewagt mich ein bischen zu freuen. Was veranlasst einen Vater sich so zu verhalten? Mich dann nur noch vollzuheulen über den Verlust seiner geliebten Ehefrau?! So ein Heuchler! Denn meine Mum hat er nicht ein bischen besser behandelt in all den Jahren!!! Das war es dann also endgültig. Ich kenne die ganzen Sprüche und Ratschläge. Was man eigentlich machen sollte und was nicht. Mir geht´s nach wie vor nicht gut mit dem Verlust meiner Mum. Könnte auch ganz gemein sagen "jetzt hab ich meinen Vater an der Backe!" . Ich kann nun förmlich die entsetzten Aufschreie hören. "Wie kannst Du nur! Ist doch Dein Vater!" Ah ja?! Und deshalb kann er sich alles erlauben?! Statt zu jammern und alle zu vergraulen, sollte er vielleicht mal über sein Verhalten nachdenken. Aber es ist wohl tatsächlich zu spät und war es auch schon immer. Gestern ist etwas in mir das zweite Mal gestorben. Die Situation ist schon belastend genugt, auch wenn ich nicht hingefahren wäre. Und das alles vor der Op. Jetzt fehlt nur, dass sie nochmal verschoben wird, dann fürchte ich, dass meine Psyche dem nicht mehr vollständig standhalten wird... Wieviel Kraft habe ich noch?

Mittwoch, 30. November 2011

Verschoben

Nun hatte ich mich schon fast sicher gewähnt und es ist doch passiert: die OP ist um zwei Wochen verschoben worden! Ist halt Uniklinik und Traumazentrum, da kann das schon vorkommen. Blöd ist das trotzdem, weil die ganzen Termine durcheinander kommen. Nun ja, aber es ist ja nicht das erste Mal und ich kenne es bereits ;-) In eine andere Klinik kann ich auch nicht, denn mein Operateuer kennt die Krankengeschichte schon und woanders nochmal von vorn bei der Erkrankung? Nö, das muss ich nicht haben. Nun wollen wir mal hoffen, dass es nicht nochmal verschoben wird und vor allem: dass ich Weihnachten wieder zu Hause bin! Aber, wie heisst es so schön: think positive! O.K., dann will ich das mal versuchen. Habe hier genug Stress. In der neuen Wohnung wurde das Bad verbreitert, aber jetzt ist die Küche nur noch 2 m Breit!!! Hahaha, das kann ja alles lustig werden...als hätte ich sonst keine Probs :-O

Montag, 21. November 2011

Roland Kaiser - Überall Bist Du

Und wieder "von vorn"....

.....oder auch: täglich grüsst das Murmeltier!
In 9 Tagen ist wieder Kliniktime :-( Naja hingemusst, zur Schraubenentfernung, hätte ich ja sowieso, aber nun wird´s doch wieder ne längere Geschichte.
Menno, ich dachte ich hätte es erstmal hinter mir :-(( Wieder 12 Wochen quasi ausser Gefecht. Ups and downs usw. Das ganze von vorne.
Und immer noch nicht das letzte Mal, denn dem Rechten Fuss steht das gleiche bevor.
Dazu noch anderweitigen Stress. D a s  kann meine Psyche jetzt brauchen!?
Manchmal denke ich, ich bin echt am Ende, auch, wenn es noch schlimmeres geben mag: danke, mir reicht das schon!!!!
Die letzten Tage, ich finde sie sind die schlimmsten, vor der Op, ein einfaches durchhangeln durch den Tag. Bloss keine freie Minute, damit ich nicht zum Grübeln komme.
Jedes Telefonklingeln - das wird doch nicht -...Aaah, lass es endlich der 1. Dezember sein. Da wird es mir sowieso wieder schlecht genug gehen. Mmmmpf.
Und ich hab jetzt schon keine Ahnung, wie ich mit dem Rechten belasten soll. Meine Güte, tut der weh.
Zähne zusammenbeissen und durch. Ich habe keine Ahnung, wirklich, wie lange ich das noch so durchhalte. Hoffe ja, ganz. Aber manchmal kommen die schwachen Momente einfach so, und ziehen mir den Boden unter den Füssen weg.
Und zu allem Überfluss ist mir hier nun der Halt weggebrochen, sodass ich mal wieder Alleinkämpfer spiele.
Murphys law: wenn es kommt, dann alles auf einmal!!!

Mal sehen, wie ich das nun wieder meistere.
Und da wäre mein Wunsch wieder - nach der Schulter an der ich mich anlehnen kann.....

Only look into my eyes, and you will know what I feel for you....



















Dienstag, 8. November 2011

Die Schmerzen sind zurück :-(

Wie die Überschrift schon verrät sind die Schmerzen zurück. Sie haben sich in den letzten Wochen gesteigert und seit heute morgen sind sie wieder so heftig, dass ich auf der Arbeit Schmerzmittel nehmen musste:-(
 Gut, dass es ein Bürojob ist und ich es organisieren konnte, so wenig wie möglich laufen zu müssen.
Jetzt kann ich nur hoffen, dass der Termin bleibt und die Schmerzen nicht noch heftiger werden.
Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Es tat schon die ganze Zeit ordentlich weh, aber bisher noch gerade so ohne Medikamente zu händeln.
Der Fuss ist auch geschwollen und es fühlt sich an, als hätte ich eine riesige Entzündung darin!
Also, wenn ich hier noch einen Anruf erhalten sollte, zwecks Verschiebung des Termins muss ich ganz ehrlich mal sagen, dass mir das nur schwer möglich ist! Sollten sich die Schmerzen noch verschlimmern, würde ich sogar freiwillig den Weg durch die ZNA wählen! Mit der Entwicklung hatte ich echt nicht gerechnet.
Nun hoffe ich erst recht, dass der Op Termin bleibt.
Daumen drücken!!!

Montag, 7. November 2011

Wo ist eigentlich....

...mein Galgenhumor hin?!
Die Ironie, die mich alles ertragen liess?
Humor obwohl die Diagnose alles andere als witzig war?!
Liegt das etwa am Alter???
Oder ist der Zeitraum der Erholung einfach zu kurz geworden bzw. fast gar nicht mehr da?
Mit Erschrecken habe ich obiges festgestellt und Fakt ist, dass es sich doch nur mit (Galgen)humor einigermassen ertragen lässt.
Aber ich kann mich einfach nicht aufraffen und weiss doch, er wird spätestens am stationären Aufnahmetag wieder da sein. Weil ich meine Betroffenheit und Angst nicht zeigen will. Mein wahres, verletzliches Ich nicht preisgeben werde.
Doch so einfach ist das nicht. Hinter diesem Galgenhumor steckt eine Menge bitterer Ernst und er kostet auch Kraft. Aber brauch ich eben diese nicht genau für meine Op´s?
Und kürzlich habe ich erst gelesen "Lachen lindert Schmerzen". So ist es denn nun auch. Aber ich muss ernsthaft gestehen, dass meine Angst im Moment grösser ist, als Galgenhumor walten zu lassen.
Aber sollte ich es nicht versuchen? Im Moment wäre das allerdings eher geheuchelt. Mir ist alles andere, als nach Lachen zumute.
Die letzten Wochen  vor Op empfinde ich am schlimmsten. Immer in der Angst, der Termin könnte doch noch verschoben werden. Und wie  halte ich dann die stärker werdenden Schmerzen aus? Besser sind sie im USG jedenfalls nicht geworden und stagnieren tun sie leider auch nicht.
Ich zähle die Tage und habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Im Grunde genommen könnte es von mir aus j e t z t  losgehen. Hoffentlich habe ich es für´s linke Gelenk dann wirklich erstmal geschafft. Naja, nächstes Jahr vermutlich noch die Schraubenentfernung, aber das soll es dann auch gewesen sein.
Für links.

However, ich bin bereit, meinetwegen können wir starten und mein Galgenhumor finde ich hoffentlich auch nochmal wieder...

Sonntag, 6. November 2011

Spinalanästhesie
Vollnarkose

(Info) Vor der Narkose haben viele nach wie vor Angst. Doch kaum jemand weiss, was genau geschieht zwischen Einschlafen und Aufwachen. Sind die Verfahren besser und sicherer geworden?

Samstag, 5. November 2011

Du wirst immer in meinem Herzen sein,
und ich bin sehr froh und glücklich,
dass ich Dich kennenlernen durfte.
Ich wünschte Du würdest es eines Tages erfahren...

Glück gehabt

Die letzten Wochen vor der nächsten Op nochmal ein kurzer "Schock": der geplante Ärztestreik ab 7.11.!
Mein Termin wurde, Gott sei Dank (noch) nicht abgesagt, denn ich bin erst im Dezember dran und die Liste liegt noch nicht vor.
Mit Spannung verfolgte ich seit gestern die Pressemitteilungen und war mehr als erleichtert, als heute endlich die erlösende Mitteilung kam, dass ab Montag nun doch nicht gestreikt wird!
Das hätte mir ja gerade noch gefehlt! Ist so schon alles besch....genug. Immerhin läuft das mit der neuen Wohnung ganz gut an, sodass da wenigstens "Ruhe" ist. Aber meine Schmerzen haben wieder zugenommen, ich allerdings nicht :-p. Jawohl, ich habe inzwischen 6 Kilo runter Tendenz weiter fallend. Yes! Meine Psyche ist aufgrund der Schmerzen nicht gerade im optimalen Zustand und es würde das Ganze nicht gerade erleichtern, wenn nun die Op doch noch verschoben würde. Bitte, bitte drückt mir mal ganz fest die Daumen, damit alles so klappt wie ich mir das vorgestellt habe. Wenigstens das! Wenn der Termin jetzt nämlich gecancelt wird, dann muss ich bis April schieben! Mittlerweile tut der rechte auch so immens weh, dass das wieder eine Quälerei, mehr oder weniger, werden würde. Darauf würde ich nun wirklich gerne verzichten. Das von letztem Jahr ist mir noch allzu präsent, danke, das muss ich nicht nochmal haben :-((((

Der Urlaub war wieder soooo toll. Ich zehre nach wie vor davon.
Und deshalb hier ein paar Bilder zum geniessen:













Dienstag, 18. Oktober 2011

Rausss

So, die letzten beiden verbliebenen Weisheitszähne sind raus.
Mittwoch und Donnerstag habe ich nur gefroren und mit Paracetamol über den Tag gebracht.
Schön, ist wirklich was anderers!
Schnüss tut immer noch etwas weh. Übermorgen geht´s zum Fäden ziehen und dann ist hoffentlich diesbezüglich Ruhe! Der Faden löst sich auch irgendwie auf. Habe mir am WE schon selbst ein Stück ziehen müssen. Sieht ja nicht so toll aus, wenn aus dem Mundwickel ein Stück Faden hängt...*ggg*
Heute nun schon mal Sachen durchsehen und mich rigeros von alten Dingen trennen. Auch, wenn es weh tut. Die Erinnerung an die alten Tage hängt halt dran....
Und bald geht´s auf die Insel. Seele baumeln lassen, durchatmen für die nächste Op.
Tja und danach? Danach sind es nur noch 4 Wochen dann wieder alles von vorne. :-(((
Aufgeben gilt nicht und kann ich mir nicht leisten, aber es wird immer anstrengender...früher waren wenigstens noch Jahre zwischen den Op´s. Jetzt sind es nur noch Monate!!! Gerade wieder einigermassen auf den Beinen und wieder alles auf Anfang. Das nervt.
Aber, nun erstmal Akkus aufladen, tief durchatmen und an die schönen Dinge denken....






Dienstag, 11. Oktober 2011

Andreas Bourani - Eisberg


Andreas Bourani -- Eisberg - MyVideo

Apropos

ich bin ja noch die Neuigkeiten schuldig, weshalb ich den Op Termin auf dieses Jahr gelegt habe: es steht nun fest, die anversierte Wohnung im Erdgeschoss+ 1 Zimmer mehr ist für uns reserviert :-)

Sie wird zum 01.02.2012 bezugsfertig sein und das war der ausschlaggebende Grund, warum ich eigentlich gerne im November die Op hätten machen wollen.
Leider waren dort keine Termine mehr frei.
Nun hoffe ich, dass der Termin am 2.12. bestehen bleibt. Sollte er nochmal verschoben werden auf Mitte Dezember, wäre mir das zu dicht an Weihnachten und ich müsste dann doch auf Frühjahr ausweichen.
Was ich eigentlich vermeiden wollte, denn die Schmerzen werden ja nicht weniger. Schon gar nicht im rechten Fuss.
Ich frage mich sowieso schon die ganze Zeit, wie das mit dem rechten wohl werden wird. Sicherlich müssen die Schrauben im linken Fuss nach einem Jahr entfernt werden und solange wird bestimmt am rechten Fuss nichts gemacht?
Super Aussichten: wie soll ich die Schmerzen aushalten, die immer schlimmer werden :-o
Sieht so nach Spritze ins Gelenk aus...Aua...mpf alles nicht gerade prickelnde Aussichten....Und das kostet so viel Kraft.
Heute bin ich total ausgelaugt. Schmerztropfen hab ich gestern noch gefunden, aber nun bin ich total k.O.
Und morgen die Weisheitszahn Op. Uuuh, da habe ich ja richtig Respekt vor. Räusper.
Gott sei Dank ist bald erstmal Urlaub angesagt. Die Batterien auftanken...ich werde es auskosten...einen riiiiieeesigen Zug Nordseeluft tanken, die Energie werd ich brauchen....

Montag, 10. Oktober 2011

Akkus leer

Ich hab mal wieder die Akkus leergefahren. Bin am Limit. Rien ne vas plus! Das Schlimme ist, ich musste. Es war abzusehen, dass ich sie leerfahre, denn die Dinge waren zu tun. So sehr ich mich bemüht habe nur das Nötigste zu tun, ganz brav nach "Anweisung" des Doc´s, es war nicht 100% leistbar. Einer muss es ja machen und das bin halt eben ich. Nun kam, was kommen musste, wir kennen das ja schon- gestern bekam ich prompt mal wieder ne Panikattacke und eben bin ich fast kollabiert! Von dem vielen Rumgelaufe bekam ich nun natürlich auch noch Schmerzen und der Hammer ist: wo sind meine Schmerzmittel?! Ich habe da einen Verdacht, den ich gar nicht aussprechen möchte. Hey, ich bin von den Dingern nicht abhängig, aber im Notfall brauche ich sie dann doch!!! Also: welche Witzpille hat sie versteckt?! Ich werd wahnsinnig! Nun sitze ich hier vor dem PC und fühle mich wie ein Junky auf Entzug ;-) Naja, ganz so schlimm ist´s nicht, aber in die Richtung passt. Au weia! O.K. letztes Jahr ging´s mir wesentlich schlechter, das muss ich gestehen. Aber die Restschmerzen im USG reichen. Mir jedenfalls. Und ich habe auch keine Lust mich zu quälen. Die Zeiten den "Harten" zu mimen, sind vorbei. Oh Mann! Zu allem Überfluss habe ich übermogen auch noch eine Weisheitszahn OP - und die Wurzel ist krumm! "Bekommen wir schon irgendwie raus!" meinte der Kieferchirurg. Na schönen Dank, das klingt ja... Mir schon klar, aber die Frage ist ja: wie?! Maan, es hört und hört einfach nicht auf... So, werd jetzt nochmal meine Medis suchen....so geht dat nich....

Sonntag, 18. September 2011

I feel lonely...

... mal wieder... mir scheint ich habe einfach nicht so recht Glück was so einige Dinge in meinem Leben angeht. Das war als Kind so und zieht sich nach wie vor durch mein Leben. Ich bin immer noch nicht "angekommen", dort wo ich eigentlich hin will. Und ich fühle mich nach wie vor lonely... Gerade in den letzten Jahren vermisse ich jemanden...die Schulter zum Anlehnen. Ich habe sie gefunden, denke ich, aber es ist mal wieder kompliziert und ich kann mich nicht einfach anlehnen. Und in 2 1/2 Monaten geht der ganze "Mist" wieder von vorne los. Schmerzen aushalten, geduldig sein, Ruhe bewahren... Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wüsste ich schon wen ich mir wünschen würde....

James Morrison -- I Won't Let You Go

James Morrison -- I Won't Let You Go

Samstag, 10. September 2011

Aufgeräumt

So, Schluss mit Treiben lassen. Zurueck in die Realität. Bin dabei mein Leben aufzuräumen. Dinge hinzunehmen, die nicht zu ändern sind. Neues Gefühl, aber klappt immer besser. Ach ja, und das Neueste: der nächste Op Termin steht fest! 2.12. Was? Arthrodese USG ! Was soll ich sagen? All die Hoffnung und Freude waren quasi umsonst, aber was soll' s es geht immer weiter. Zu allem Überfluss holt mich nun meine Vergangenheit ein. Ich habe als Kind Gewalt in meiner family erfahren und nachdem letztes Jahr plötzlich und und erwartet meine Mutter verstarb hatte ich plötzlich wieder die Vergangenheit direkt vor mir. Jedoch, bis jetzt ging alles gut, aber seit vorgestern fängt das Drama wieder von vorne an! Nun muss ich morgen alleine "in die Höhle" des Löwen. Der Ort woher meine Panikattacken und Depression herrühren. Und ich muss hin, denn es gibt wichtiges zu regeln und ich bin das einzige Kind. Das hat mir jetzt gerade noch gefehlt! Ich weiss nicht, ob ich das psychisch noch durchhalte...oh Mann! Es nimmt aber auch einfach kein Ende :-(( Was soll ich schreiben? Stress pur und immer noch fehlt mir "die" eine Person... Aber träumen darf man ja, jedoch die Gefühle sind wahr und auch die Person gibt es wirklich. Nur, dass sie nichts von dem Besagten weiss. Nur ein Zufall oder Schicksal kann uns zusammenbringen-aber das wird vielleicht nie passieren... Wer weiss, vielleicht sag ich's Dir irgendwann einfach.....

Donnerstag, 25. August 2011

Treiben lassen

Ich warte mal wieder....aber damit kenne ich mich inzwischen ja ganz gut aus ;-)
Habe mich darauf eingestellt, dass das mit dem länger Gehen wohl nix mehr wird :-(
Dafür war die Idee mit dem Schwimmen eine Gute, nun fühle ich mich wieder ein wenig ausgeglichener.
Was nicht heissen soll, dass alles gut ist! Ha, nö! Ich versuche nur das Beste draus zu machen. Viel Beine hochlegen, Ablenken...klappt erstaunlich gut momentan. Bin ich auch dankbar für.

Worauf ich warte?
Tja, habe mal wieder ein meiner "berühmt berüchtigten" mails losgeschickt...
Durch die eingetretenden Neuerungen hat sich mein Zeitplan gedreht. Versuche nun die optimale Lösung zu finden und hoffe die Schraubenentfernung kann auch bereits im November durchgeführt werden.
Was die Neuerungen sind...werde ich zu gegebener Zeit noch preisgeben *geheimnisvoll tu...* ;-)
Nun übe ich mich weiter im Warten....und hoffe, das es klappt mit November...da sind nämlich erst 10 Monate rum nach der OP. Und was ich so im Netz gelesen habe, kann die Schraubenentfernung wohl erst frühestens ein Jahr nach OP durchgeführt werden?
Na, ich bin ja mal gespannt....käme mir im Zeitplan sehr entgegen....Schliesslich muss man ja auch noch etwas anderes als OP´s und Krankenhaus planen...:-O

Donnerstag, 11. August 2011

Alles wird gut oder: die Hoffnung stirbt zuletzt!?

Ich habe meine Verordnung bekommen! Was anderes hatte ich, ehrlich gesagt, auch nicht erwartet.
Und mal wieder: ein riesiges Dankeschön an meinen Operateur und sein Team!!!
Das muss ich wiederholen, weil es einfach so ist. Wenn ich da nicht so gut aufgehoben wäre, ich weiss gar nicht, was dann wäre...

Was für ein Stress und was für eine zusätzliche Rennerei dieser Tage, und das, obwohl ich doch meine Füsse schonen soll!
Ganz zu schweigen von meiner Psyche, die ja sowieso ganz schön was aushalten muss!

Dafür war die Idee mit dem Schwimmen eine Gute, denn dort kann ich meinen Frust und seelischen Mist mal ein wenig rauslassen.
Für alles reicht es nicht, dafür ist es zuviel, aber besser wenig, als gar nicht :-)=)


Veränderung sind hier wohl auch im Anmarsch. Noch nicht fest, aber es sieht so aus, dass ich aufgrunddessen meine Planung verändern werde und den Zeitpunkt der OP nach hinten schieben muss.
Wird dann wohl doch Frühling/Sommer. Naja, vllt. auch gar nicht so schlecht.
Hätte es nur gern schnell hinter mir gehabt...

So, nun naht das Weekend....

Bis zur nächsten Neuigkeit (die reissen ja im Moment nicht ab...)

Mittwoch, 10. August 2011

Stolpersteine

Im Moment werde ich ganz schön auf die Probe gestellt.
Mir scheint, da sitzt irgendwo jemand im Hintergrund und testet mein Durchhaltevermögen!?
Kann doch alles nicht wahr sein!

Angefangen hat es gestern.
Da hatte ich den Bescheid des Landesamtes für Soziales im Briefkasten.
Mein am 18.04.11 gestellter Erhöhungsantrag wurde

a b g e l e h n t!!!!

Mit der Begründung, dass keine wesentliche Änderung in meinen gesundheitlichen Verhältnissen eingetreten ist, die eine Erhöhung des Grades der Behinderung rechtfertigt.

Hä????
Wie jetzt?!
Der letzte Bescheid datiert von 2009.
Wer jetzt mal den blog ein wenig vefolgt hat, wird wissen, dass ich inzwischen zwei weitere OP´s hinter mir habe, darunter die Arthrodese linkes OSG.
Die Arthrodese USG steht im Raum und der rechte Fuss ist auch alles andere als o.K.
Wo bitte ist hier keine wesentliche Änderung eingetreten?!
Bei aller Liebe: ich verstehe es nicht und werde jetzt Widerspruch einlegen.
Kopfschüttel.

Der zweite Hammer kam heute morgen.
Meine Verordnung über KG, Lympdrainage usw. läuft ab.
Ergo brauche ich eine Folgebescheinigung. Nun bin ich aber bereits im Bereich der "Verordnung ausserhalb des Regelfalles".
Also habe ich mich im Netz schlau gelesen und wollte von der Krankenkasse wissen ob es nicht auf dauerhafte Verordnungen bei meiner Erkrankung gibt. Dann muss die jeweilige Verordnung nicht immer neu von der Krankenkasse genehmigt werden.
Wie ich dann von meiner Krankenkasse erfuhr, ist sie eine der Krankenkassen, die nicht genehmigen muss.
Ach was?!
Also habe ich bei meinem niedergelassenen Doc angerufen und es kam, was ich schon geahnt habe.
Man könne mir keine neue Folgeverordnung ausstellen, weil bereits ausserhalb des Regelfalles. Ich müsse erst zu meiner Krankenkasse und das genehmigen lassen. Ein entsprechendes Schreiben hätte sie seit Anfang Juli in der Praxis vorliegen und sie seien gehalten die Patienten entsprechend zu informieren.
Ganz "toll"...Grrr!!!
Also, habe ich dann mal kurz erklärt, dass ich schon bei der Krankenkasse war usw.
"Dann müssen Sie nochmal zum Doc rein. Aber mit Terminen ist das im Moment so eine Sache!"
Aaah, das kann doch wohl alles nicht wahr sein?! Was soll sich denn bitte innerhalb der kurzen Zeit so gravierendes an meinen Flunken verändert haben?! Und ausserdem liegen die aktuellen Berichte aus der Klinik vor!
Geht ja alles gar nicht.
Das Ende vom Lied war, dass ich in der Klinik anrufen musste und dort mein Leid geklagt habe.
Was tun? Ich brauche nachweislich die Behandlung, der Fuss ist geschwollen!Schätze mal, das liegt am USG, aber ist das meine Aufgabe mir darüber Gedanken zu machen? Kann ich da was für?!
Wohl kaum!
Nun muss ich also morgen in die Klinik um dort das Ganze mit der Verordnung zu klären.
Mal so spontan. Eigentlich muss ich irgendwann auch mal arbeiten *grummel*!
Habe ja sonst nichts zu tun, oder wie?!
Bin ja mal gespannt ob ich da meine Verordnungen bekomme. Wenn nicht, weiss ich nicht, wie ich die Schwellung effektiv runterbekommen soll....

KÖnnte im Quadrat springen.
Kaum ist das eine überstanden, kommt der nächste Mist!
Das kann doch alles im Moment nicht wahr sein!

Ich weiss wirklich nicht, wie lange ich das psychisch noch auf die Reihe bekomme, bevor es mich endgültig runterzieht...





Samstag, 6. August 2011

(Kurzzeitige?) Euphorie

Ein Stimmungshoch quasi.
Schwimmen war super! Kann ich nur empfehlen. Was ich nicht gedacht hätte, dass ich mit dem versteiften OSG auch Brustbeine schwimmen kann!
Hmm, Versuch macht klug.
War auf jeden Fall eine Wohltat auch für die Seele. Nun werd ich mal versuchen das ganze zeitlich dauerhaft irgendwie unterzubringen.
Nicht leicht, mit Job, kids und KG. Der Tag hat halt nur 24 Stunden...:-)=)

Jetzt werde ich weiter mein "Hoch" geniessen und Kraft daraus sammeln.

Ein schönes WE euch allen :-)

Everything i do (i do it for you) von mangaspassion00

Ronan Keating (Life Is A Rollercoaster)

Ronan Keating (Life Is A Rollercoaster)

Aufgerappelt

Und, mal wieder, habe ich es geschafft mich aus dem seelischen Loch zu befreien!
:-))))
Mir geht es etwas besser und die Erfahrung lehrt mich diese Momente gleich auszunutzen um die "Akkus" aufzuladen.
Was hat sich geändert?
Meine Einstellung zu manchen Dingen. Ich mache auch mal "verrückte" Sachen wo man sonst eher der Vernunft folgen würde.
Aber: 1. lebe ich nur einmal und 2. habe ich gemerkt, dass ich zwischen den OP´s einfach ein bischen die Akkus auftanken muss. Für die Zeiten nach den OP´s.
Heute nacht hatte ich nun zum ersten Mal schon wieder Bammel vor der nächsten OP.
Wahrscheinlich noch 5 Monate, dann bin ich wieder unter´m Messer. Ich habe noch keinen konkreten Termin, aber ich versiere doch den Januar an.
Im Sommer möchte ich keinesfalls im OP sein!
Ich habe für mich also bereits einen Entschluss entfasst, was nun im Januar, bei der nächsten OP passieren soll.
Aber das werde ich hier erst nach dem Gespräch mit meinem Operateur Mitte Oktober erzählen :-)=)
Soviel vorneweg: er wird, so denke ich, nicht begeistert sein.

Vorhaben: abnehmen.
Nachdem ich mir gestern einen wasserfesten mp3 player zugelegt habe, werde ich mal wieder das Kühle Nass besuchen.
Mal gucken wieviel vom Hochleistungssport noch übrig geblieben ist :-)=)
Naja, zum Schwimmen reicht es allemal. Wer weiss, vielleicht gewinne ich doch wieder Gefallen und mache es regelmässiger?
Von Vorteil wäre es auf jeden Fall. Schont der Sport doch die Gelenke und man kann sogar abnehmen dabei.
Und als Motivation quasi, dient mir der mp3 player.
Habe ich bereits letztes Jahr im Netz entdeckt und gestern den letzten ergattern können.
Wird gleich ausgetestet und ich bin schon mal sehr gespannt.

Fühle mich psychisch wirklich besser, endlich. Das war zusätzlich zu den Schmerzen doch sehr, sehr anstrengend.
Die Schmerzen sind, leider, immer noch da. Aber sie lassen sich etwas besser ertragen, wenn die Psyche mitspielt.

Ich muss mich wohl endlich damit abfinden, dass die Schmerzen nun zu mir gehören. Mal mehr, mal weniger.
Mein Unterbewusstsein scheint das jedoch noch nicht so ganz akzeptieren zu wollen.
Aber, ich bin ja eine Kämpfernatur, von daher werd ich auch das irgendwie schaffen.

Nun werd ich mal mein "Zwischenhoch" geniessen und damit die Akkus auftanken...



...and I still miss U....

Montag, 1. August 2011

Schmerzen, Depressionsschub und der Versuch mit der Diagnose umzugehen

Da bin ich wieder. Wenn auch überhaupt nicht fit. Alles andere als das.
Dauerschmerzen in beiden Füssen.
Frage: wie gehe ich die Treppe runter?
Zähne zusammenbeissen und durch?
Medikamente einschmeissen und durch?
Ich will das Alles im Grunde genommen nicht, aber ich habe keine Wahl! Auf der Suche nach meinem inneren Gleichgewicht, welches mir die letzte Woche zeitweise völlig abhanden gekommen ist. Mit der Folge eines fiesen Depressionsschubes.
Uah, wie ekelhaft und völlig niederschmetternd! Da mochte ich auch nichts hier herein schreiben, es ging nichts. Es war einfach nur ein Durchbeissen.

Und nun? Ich sag mal ganz platt keine Ahnung. Weitermachen, hoffen auf Besserung.
Das war ehrlich, ein bischen viel des Ganzen, und die Diagnose hat mich dann doch schlichtweg umgehauen.
Eiskalt erwischt.
Hatte ich doch nicht ernsthaft damit gerechnet. Wog mich schon fast in Sicherheit das Schlimmste durchgestanden zu haben. War ganz stolz auf mich, die heftige Phase direkt nach der OP im Januar hinter mir gelassen zu haben (das war gefühlt auch mehr Geisterbahn als sonst irgendwas).
Und nun kommt das!

Da braucht es auch bei mir einige Zeit bis ich mich einigermassen wieder gefestigt habe.

Immerhin habe ich heute die Röntgenbilder des rechten Fusses vom 21.07. geholt.
Und sie mir auch tapfer angesehen.
Eigentlich möchte ich sie hier mal einfach kommentarlos einstellen.
Schaut sie euch an und bildet euch eine Meinung...:






Heute dann die "dämpfenden Schuheinlagen" (nach Mass im Orthopädiefachgeschäft angefertigt) und die neuen Abrollhilfen in Empfang genommen.
Es puffert einiges ab. Das kann ich nach wenigen Stunden schon sagen.
Meine depressive Stimmung vorerst vielleicht auch ? :-p

Trotzdem hab ich noch ordentlich Schmerzen, dass ich mich eigentlich überhaupt nicht auf die Füsse stellen mag.
Gott sei Dank fühlt sich das OSG links jetzt echt Super an, dafür ist der untere Rest irgendwie eine Sache für sich. Trotz der Cortisoninfiltration.
Äh, nicht falsch verstehen. Ohne die Infiltration würde ich hier vor Schmerzen wahrscheinlich verrückt werden, aber ich merke trotzdem, dass irgendwas nicht stimmt.
Jetzt hoffe ich nur inständig, dass die Spritze auch etwas länger wirkt.

Ja und ganz ehrlich, wenn die Schmerzen im rechten Sprunggelenk noch weiter zunehmen, sehe ich mich schon wieder gezwungen eine entsprechende mail an meinen Doc loszuschicken. Zwecks überbrückender Massnahmen. Spritze o.ä.
Jedoch, ich hoffe, dass ich ihn einmal zufrieden lassen kann ;-)
Versuche ja nicht so wehleidig zu erscheinen.
Aber ob das nun die richtige Entscheidung ist, statt Spritze die Schmerzen mit Medikamenten zu bekämpfen?!? Hmmm....

Nun werde ich mich mal wieder meinen Alltagspflichten hingeben, auch wenn ich bei jeder Bewegung das Gefühl habe ich falle gleich auseinander :-o

Sieht ja momentan so aus, als wäre der Spruch gar nicht so abwegig....

Montag, 25. Juli 2011

Ich quäle mich mal wieder

Seit gestern quälen mich wieder gemeine Schmerzen in beiden Füssen.
Es scheint, als wolle es gar nicht mehr enden wollen :-(
Diese starken Dauerschmerzen gehen mir echt an die Substanz.
Ausserdem hatte ich gedacht/gehofft, durch die Infiltration werden die Schmerzen besser?
Hmm, naja, vielleicht warte ich einfach nochmal etwas ab (im Warten kenne ich mich ja jetzt aus :-)=))
Sobald ich die Füsse hochlagere geht es Gott sei Dank etwas besser, dafür kann ich nun kaum noch laufen, weil der rechte Fuss auch nicht mehr mitmacht.
Aaah, ausser, dass es wirklich extremst schmerzhaft ist, sind meine Nerven nun auch langsam hoffnungslos am Ende.
Ich hoffe, dass die momentanen Schmerzen sich wieder legen und die Wirkung der Spritze doch noch mehr zu spüren ist.
Es reicht wirklich, wenn ein Fuss so höllisch schmerzt. Mir bleibt jedesmal die Luft weg, wenn die Schmerzen in Schüben kommen.
Nicht wirklich witzig.

So langsam beginne ich mich wirklich auf die USG Arthrodese einzustellen :-(

Nun tauche ich wieder ab und versuche mich selbst aufzubauen...
Man, bin ich mal wieder platt ..... :´-(

.......................wo bleibt denn eigentlich die Schulter zum Anlehnen...?

Samstag, 23. Juli 2011

Day 2

Ich eröffne meine neue Zeitrechnung ;-)=)
Wie ich nach dem Erstbefund 1987 eine neue Zeitrechnung für mich persönlich eröffnet habe.
Mein linker Fuss ist ein wenig besser nach der Spritze, aber er tut immer noch etwas weh.
Wie mich das beim Laufen einschränken wird, werde ich sehen müssen. Gestern hatte ich das grosse Glück nicht soviel laufen zu müssen.
Ich möchte nicht negativ erscheinen, aber irgendwie habe ich ein mulmiges Gefühl im Bauch.
So wie sich der linke Fuss anfühlt fürchte ich, ich komme um die USG Arthrodese nicht herum!
Bin nicht der Mensch, der sofort aufgibt, im Gegenteil, aber ich spüre, dass die Schmerzen noch da sind. Und wieder heisst es abwarten.
In zwei Monaten werde ich wieder zur Vorstellung in der Klinik sein. Dann geht es eigentlich um den Termin zur Metallentfernung.
Aber es wird auch um noch etwas ganz anderes gehen.
Um das USG (und was weiss ich, was noch alles kaputt ist in meinem Fuss :-()
Anfang Oktober möchte ich für mich Gewissheit haben ob nun Arthrodese USG oder nicht.

Tja, und dann habe ich ja bereits die nächste "Baustelle" in Aussicht: meinen rechten Fuss.
Der sieht bekanntlich nicht besser aus :-((

Und über das Dilemma soll ich nun nicht dauernd nachdenken?! Gute Tipps von guten Freunden. Verstehe ich auch. Sicher würde ich sie auch geben.
Manchmal gelingt mir das Ablenken auch. Aber nur solange bis ich wieder aufstehe und dann ist das Problem wieder ganz nah.

In manchen Stunden möchte ich, nach wie vor, einfach aufgeben. Die Kraft und der Mut fehlt.
Aber dann rappel ich mich wieder auf, weil ich weiss, dass ich nicht alleine bin.

Und ganz tief in mir drinnen, gibt es jemanden, der wahrscheinlich gar nicht weiss, wie nah er mir steht....


Was fühle ich heute? Ich bin ausgebrannt und leer.
Traurig und möchte weinen, aber es geht nicht.
Bin immer noch nicht geordnet.
Versuche die Sache nach aussen hin nicht dauernd zu erwähnen. Bin auch stiller geworden.
Lasse mich treiben und warte, bis die Zeit gekommen ist eine Entscheidung zu treffen,
die Endgültige....







And I miss U more and more...

Freitag, 22. Juli 2011

Tag 1 nach *der* Diagnose

Wie geht es mir heute, nachdem ich eine Nacht über das ganze "Disaster", wie ich es mal nennen möchte, geschlafen habe?
Die Spritze wirkt, aber ganz ehrlich muss ich sagen ich habe immer noch ein wenig Schmerzen. Keine Ahnung ob sich das in den nächsten Tagen/Wochen noch gibt. Ich denke, das wird abzuwarten sein. Aber zumindest sind die Schmerzen im linken Fuss jetzt erstmal besser. Dafür merke ich nun umso deutlicher die immensen Schmerzen im rechten Fuss.
Ich schreibe absichtlich Fuss, denn mittlerweile tut nicht mehr nur das OSG und die Region um die OD herum weh, sondern der Ganze Fuss.
Was ich zuerst als Wehleidig und Einbildung abgetan habe, wurde ja nun gestern bestätigt: der Fuss ist kaputt.
Ich versuche jetzt mit den Schmerzen im rechten Fuss klar zu kommen. Das ist mittlerweile schon echt grenzwertig und geht mächtig an die Psyche.
Hatte ich vor kurzem nicht nach der Schulter zum Anlehnen gesucht?
Nun, ich könnte sie immer noch brauchen.
Ausserdem ist etwas passiert, was nicht hätte sein dürfen, aber das ist einzig mein Problem und wird wohl auch immer meines bleiben, denn ich kann und darf es nicht sagen...seitdenn es geschieht ein Wunder...ich bin für alles offen...
Schlafen nachts ist immer noch so eine Sache. Werde ständig wach, wenn ich mich umdrehe. Hatte gehofft, wenn die "Sache" mit dem USG links ausgestanden ist, dann wird das besser.
Mittlerweile muss ich zugeben, dass ich langsam gar nichts mehr weiss.
Wie es weitergeht, wo es hingeht. Weiss das eigentlich einer meiner medizinischen Fachleute? Ich meine das nicht böse, aber mir scheint, hier stossen einige an ihre Grenzen.
Und mir tut es nun wieder leid ihnen so einen Mist in den Füssen zur Behandlung vorzuzeigen.
Seufz.
Ach ja, wenn ich nur wüsste woher ich die Nerven und Geduld für das nun folgende nehmen soll?!
Wobei sich letztere Frage eigentlich gar nicht stellt, denn ich muss sie haben, muss mich da durchbeissen. Eine andere Wahl habe ich nicht.
And by the way, so ganz nebenbei läuft "Unternehmen" abnehmen noch.
Das ist mal hart, wenn man eh schon down ist. Aber es klappt tatsächlich. 5 Kilo sind bisher runter. Immerhin etwas was geht...
Die ganze Pfunde, die ich mir damals ´94 angefuttert habe.
Frustessen.
Zwei OP´s hintereinander in einem ganz kurzen Zeitraum. Eine Trennung mit inbegriffen.
Die Kilos die ich mir damals angefuttert habe, habe ich bis heute nicht runter. Und nun heisst es andersrum. Pfunde wieder runter...Das ist natürlich weitaus schwieriger als drauf.
Aber ich will das schaffen und ich hoffe es klappt auch.
Sämtliche Katastrophen, die da noch kommen mögen mit einbegriffen.
Solange ich weiss, dass da jemand ist auf den ich in meinen dunkelsten Stunden bauen kann werde ich es schaffen. Und dieser jemand ist da und das gibt mir Kraft.
Hoffen wir dass es so bleibt...

Wish U were here...



I have to hide my feelings for U, ´cause this love is not "allowed"-but if you ever see this I want to let U know my inner feelings for U.
And if you feel it too, maybe give me a little sign, like hold my hand longer als usually and look me straight in the eyes...

Das verändert alles

Heute habe ich die Kortisoninfiltration bekommen.
In den Gelenkspalt des USG und heute tat es verdammt heftig weh! Will damit nicht sagen, dass mein Operateur schuld daran ist, nein im Gegenteil, ohne ihn wäre ich hoffnungslos aufgeschmissen.
Und nun wurde auch meine Vorahnung bestätigt: wenn das USG operiert wird, dann wird auch dieses versteift! Das war der erste Hammer, den ich ja tief im Inneren schon gewusst habe, eigentlich.Der zweite folgt sogleich, denn ich habe heute allen "Mut" zusammengenommen und gesagt, dass mein rechtes Gelenk auch immens schmerzt. Was zur Folge hatte, dass ein Röntgenbild gemacht wurde. Und nun weiss ich auch hier die Wahrheit, die ich bisher nur erahnen konnte. Ich sag es mal so, wie es ist: Schrott!!!
Tutto caputti! Eigentlich könnte man beide Gelenke versteifen!
Es handelt sich hier nun nicht mehr um "nur" das OD Problem, nein ich habe ein massives Verschleissproblem. Und das nicht nur im OSG, sondern im gesamten Gelenk!
Und zwar rechts u n d links.
Ich habe diese Diagnose noch nicht wirklich realisiert. Was nun?! Ich habe keine Ahnung, fühle mich völlig leer.Muss erstmal eine Nacht darüber schlafen.
Was heisst das denn jetzt? Lande ich später im schlimmsten Fall im Rollstuhl oder was ist hier los?
Bein schonen, nicht viel machen.
Und weiter? Ich muss mich erstmal sammeln, das verändert alles.
Bin nur froh, solch gute medizinische Betreuung zu haben, sonst hätte ich das alles nicht durchgehalten...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Freitag, 8. Juli 2011

Unterwegs in den neuen Bundesländern






Anlässlich einer Feierlichkeit unterwegs in den neuen Bundesländern.
Raus aus dem Trott, hoffen ein wenig Abstand zu gewinnen, zu verdrängen.
Wahnsinn: es klappt sogar.
Die Probleme sind natürlich noch da, nur gaaanz weit nach hinten geschoben.
Quasi tatsächlich 400 km weiter nördlich gelassen.
Ha, hätte nicht gedacht, dass es einigermassen funktioniert.
Aber es funktioniert. Wenn auch nur in abgeschwächter Form. Aber besser als gar nichts.

Dafür habe ich arge Schwierigkeiten mit der Örtlichkeit der Feierlichkeiten klarzukommen: eine alte Burg und richtig altes fieses K o p f s t e i n p f l a s t e r!
Ach Du Sch....!
Und das mit der Problematik im USG-Aua! Ehrlich!
Ranfahren mit dem Auto geht leider nicht ganz. Ich muss das laufen. Kann ich nur hoffen, dass ich nicht umknicke, dann hätte ich ein riesengrosses Prob!
Sonst alles schön. Probs zu Hause gelassen (ich bleibe jetzt hier :-)=) )
Das löst das Problem nur nicht im geringsten :-(
Naja, wenigstens habe ich´s doch geschafft ein wenig runterzufahren, YES :-)=)

Donnerstag, 7. Juli 2011

Ich habe die Röntgenbilder geholt.
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich die vom 07.04. hier noch gar nicht eingestellt hatte.
Hole ich hiermit nach.

Auf dem letzten Bild ganz deutlich zu erkennen: die Arthrose im USG.
Also, wenn ihr mich fragt, dann sieht das alles andere als gut aus.... :-(



07.04.11

07.04.11

23.06.11

23.06.11

Mittwoch, 6. Juli 2011

Am Limit

Ich möchte ja eigentlich nicht rumnölen und mein Bestes geben, aber hier kann ich´s ja ehrlich schreiben: meine "Akkus" sind leer.
Ab übermorgen hab ich meinen verdienten Urlaub und es geht u.a. in die neuen Bundesländer; Auf´s Wasser....und ich hatte mich gefreut.
Und nun merke ich, dass ich mit der "neuen" Diagnose nicht so wirklich klar komme.
Sie schwirrt ununterbrochen in meinem Kopf.
Ich kann mich nicht so recht freuen und weiss nicht, ob ich´s schaffe mich bis Freitag "runterzufahren".
Mein Zeitplan ist völlig durcheinander. Ich wollte eigentlich schon längst meine Party für nächstes Jahr geplant haben. Und nun kann ich mal wieder gar nichts planen, weil ich nicht weiss, was nun mit dem USG ist.
Desweiteren sind die Schmerzen im rechten OSG nur noch knapp auszuhalten.
Wie läuft man jetzt mit zwei schmerzenden Sprunggelenken?
Gar nicht...?! Naja, das geht ja nun mal schlecht.
Aber es ist tatsächlich kaum noch auszuhalten und ich traue mich nicht, den Doc darauf anzusprechen.
Denn die Antwort ahne ich schon.
Bevor der linke nicht abschliessend behandelt ist können wir den rechten nicht machen.
Aaaah...!!!
Aber eine Idee zur Schmerzlinderung vielleicht?
Je länger der linke dauert, desto schlimmer wird der rechte.
Oh Mann, kann ich verstehen, dass das kein Doc hören möchte.
Dafür kann auch kein Doc was.
Aber ich habe die Schmerzen.
Bislang habe ich ja nichts gesagt, weil ich genau weiss, wie es läuft.
Nun denn, ich hoffe, dass ich trotz allem den Urlaub geniessen kann.
Morgen werd ich mal das aktuelle Röntgenbild abholen und hier einstellen.
Auf, dass ich dann täglich mein "angeknabbertes" USG betrachten kann ;-)
Der erste Eindruck war eben so.
Mal schauen, wie es beim zweiten wird.
Und dann Urlaub und versuchen zu entspannen. Mit Macht, weil ich es brauche.
Puuh, wenn das mal gelingt.

Und dann werde ich wohl mal all meinen Mut zusammen nehmen müssen und am 21.7. fragen, was gemacht werden müsste und ob es Linderung für den rechten Fuss gibt.
Ich weiss nicht warum, aber ich tue mich schwer damit....

Montag, 4. Juli 2011

Zuviel

Nachdem auch nun andere Dinge negativ gelaufen sind-
also doch Murphys law?!-
sagte meine Psyche heute nachmittag "adios" und verschwand im Keller :-(
Was für ein "Trip"! Nicht gut, gar nicht gut :´-(
Mittlerweile geht es mir wieder etwas besser, aber gut kann man das noch nicht nennen.
Ich hatte es geahnt.
Irgendwann war der Punkt da, dass es zuviel wurde. Zum Glück konnte ich mir heute nachmittag dann ein bischen Ruhe gönnen.
D a s geht nicht mehr lange gut und ich überlege ernsthaft am 21. das Thema USG anzusprechen.
Ich kann die Zeiten der Ungewissheit nicht mehr ertragen und möchte wissen, was gemacht werden soll.
Wenn es denn gemacht werden soll.

Tja, gerne hätte ich nächste Woche die Schmerzerleichternde Spritze in Anspruch genommen und gewusst, was im Fall der Fälle am USG gemacht wird. (ich ahne schlimmes)
Aber, da versuche ich mal abzuschalten und befinde mich auf einer "Mini-Kreuzfahrt".
Bisher habe ich mich auch riesig darauf gefreut, aber die Diagnose vom 23.6. hat meine Vorfreude doch etwas getrübt.
Hoffentlich kann ich mich bis nächste Woche wieder fangen und die Reise geniessen!
Ich möchte, dass mit dem linken erstmal "Ruhe" ist.
Mittlerweile schmerzt der rechte so sehr, ich werd langsam "wahnsinnig". Zwei heftig schmerzende Sprunggelenke sind nicht witzig.

Nun werde ich mich mal weiter ausruhen und "runterfahren", denn ich glaube, da kommt in naher Zukunft noch einiges auf mich zu....

Samstag, 2. Juli 2011

Anstrengend

Empfinde ich es zur Zeit.
Die wenigen Stunden ohne Schmerzen geniessen.
Das OSG tut nicht weh, aber eben das USG. Von dem ich bisher dachte, es wäre die Achillessehne.
Tsss, jetzt so im nachhinein ist mir auch klar, dass es das USG ist. Deshalb die Schwellung auf dem Spann und das "Nichtpassen" meines Badelatschen.
Meine Stimmung weiterhin die einer Achterbahn.
Hatte ich doch insgeheim schon anders geplant ab Januar. Und dabei weiss ich noch immer nicht genau was gemacht werden soll, falls das USG im Januar mit "dran" ist. Ich ahne es.
Aber ich will es nicht wahr haben.
War beim letzten Kontrolltermin so perplex über die Diagnose, dass mein Kopf mal wieder schlagartig leer war.
Ich habe mir nun vorgenommen am 21. zu fragen, was, wenn das USG tatsächlich im Jan. operiert wird, gemacht werden soll. Auch, wenn ich es nicht hören will, ich muss es wissen.
Für mich.
Eigentlich verspüre ich nicht die geringste Lust das rechte Gelenk anzusprechen.
Ist im Moment auch ziemlich ungünstig und unrelevant, weil es jetzt sowieso nicht gemacht werden kann.
Mir ist schon ganz mulmig wenn ich ans USG denke. Wenn mein Doc das macht, was ich vermute, kommen dann wieder Schrauben ins Gelenk? Und müssen die dann auch wieder in einem Jahr raus???
DAS würde bedeuten, ich habe bereits nächstes, übernächstes und übernächstes Jahr eine Op!
Nee, ne?!?
Also, bei allem Durchhaltevermögen, aber da muss ich mir schnellstens eine Durchhalteparole überlegen.
Im Moment besteht die ja aus "Reisen". Jede freie Minute bin ich belastungsschonend unterwegs sprich wo man wenig laufen muss.
Jo, das geht.
Gut für die Seele und absolut notwendig, sonst dreh ich hier echt durch.
Das sind meine Strohhalme und Erinnerungen, wenn ich dann wieder in den Op muss.
Anders weiss ich echt nicht, wie ich´s durchhalten soll.
Guter Gedanke, aber erstmal umsetzen.
Hab mal wieder nen depressiven Schub. Wundert mich nicht nach den Neuigkeiten vom 23.6.
Der aktuelle Befund der Schmerzambulanz liegt meinem Operateur nun auch vor.
Eigentlich bin ich gut aufgehoben und brauch mir um die perfekte Betreuung und Behandlung Gott sei Dank keine Gedanken machen.
Aber die lange Zeit nach der Op des "ausser-Gefecht-seins" die zermürbt einfach.
Nicht schon wieder von vorne!
Und doch ahne ich, dass es so kommen wird.
Dieses Durchkämpfen durch den Tag und das Schmerzen aushalten finde ich total anstrengend.
Das ist es was zermürbt.
Auch, wenn da keiner was für kann, aber an manchen Tagen könnte ich einfach "aufgeben".
Was ich natürlich nicht mache. Wofür sind wir Kämpfernatur?!
Aber das sagt sich so einfach. Umsetzen ist nicht annähernd so einfach, wie gedacht.
Eine Schulter zum Anlehnen wäre da schon hilfreich...

Montag, 27. Juni 2011

Die Tage danach

Mal wieder: die Tage nach der Diagnose. Die Frage nach der Endgültigkeit bleibt.
Die Hoffnung ist noch immer da, wenn auch verschwindend gering.
Mal ehrlich: wenn sich mit jeder Vorstellung innerhalb von ein paar Monaten das Röntgenbild so verschlechtert, wieso sollte es jetzt auf einmal zum Stillstand gekommen sein?! Ich spreche absichtlich nicht von Heilung, weil es Heilung definitiv nicht gibt.
Es wird immer schlechter da unten und das einzige was mir bleibt ist zugucken. Naja und die Gewichtsabnahme. An der ich ernsthaft dran bin, die aber auch nicht von jetzt auf morgen geht.
Kann ich allein nur über wenig Gewicht den Fortschritt der Arthrose stoppen? Ich glaube kaum.
Damals war ich auch viel, viel leichter und die Arthrose schritt trotzdem voran.
Vielleicht langsamer?
Ich weiss es nicht und es ist jetzt im Grunde genommen auch egal.
Auf den Worst case eingestellt und trotzdem immer noch ein Fünkchen Hoffnung im Gepäck.
So sieht die Realität zur Zeit aus.
Richtig begriffen habe ich das Ganze immer noch nicht. Es fühlt sich so unecht an. Nicht zu mir gehörend. Ich glaub ich bin im falschen Film!
Aber, wenn ich morgens aufwache weiss ich, es ist leider kein Film, sondern traurige Wahrheit.
Mit allen Konsequenzen die das Ganze so mit sich bringt.

Heute habe ich Termin für die Cortisoninfiltrationstherapie vereinbart.
Immer noch wirkt die Spritze von Donnerstag ein wenig nach. Aber ich ahne, dass es bald vorbei
ist und dann sind die Schmerzen schlimmer da als vorher, weil ich ja im Moment nicht so vorsichtig belaste wie sonst, mit den Schmerzen.
Wenn ich dann erst einen Termin vereinbare, wenn die Schmerzen da sind, muss ich viel zu lange damit ausharren.
Die Taktik hatten wir doch schon mal?!
Erstmal vereinbaren, vielleicht kann ich ihn doch wieder absagen...!
Ich ahne, das wird nicht passieren.
Genauso wenig, wie ich die Arthrodesen OP absagen konnte.
In drei Wochen ist also der nächste Termin. Wieder Spritze in den Gelenkspalt. Diesmal USG.
Wenigstens lassen sich so die Schmerzen besser ertragen.
Ich seh mich schon wieder im Januar....von wegen schnelle "Sache"....Mal gucken wann ich mich damit "abgefunden" habe....

Sonntag, 26. Juni 2011

Purple Schulz - Sehnsucht

Probleme über Probleme

Es ist als hätte sich alles wieder einmal verschworen-
gegen mich...
Wie heisst das nochmal "Murphys law"?
Als ob ich nicht genug mit mir und meinen Füssen zu tun hätte nun auch andere Probs, nicht bei mir, aber doch mich indirekt betreffend, tiefergehende....aaah, wie soll man das alles aushalten?!
Ruhig bleiben aushalten...vor allem die Schmerzen...Schmerzen, Schmerzambulanz... am liebsten würd ich jetzt einfach mal Reissaus nehmen....weit weg...verkriechen...alles hinter mir lassen.
Ich will nichts mehr aushalten müssen und so tun, als wäre ich stark!!!
:´-(((

In irgendeiner Vorahnung für die Ferien ein paar tolle Reisen geplant.
Einfach mal raus aus dem Trott. Versuchen alles zu vergessen.
Fast wäre es gelungen und nun diese Diagnose!
Ganz aktuell, frisch. Wie soll ich es schaffen innerhalb einer Woche die Realität hinter mir zu lassen?

Es ist spät...ich bin deprimiert und mir fehlt eine Schulter zum Anlehnen...

...i feel so lonely...

Samstag, 25. Juni 2011

Revolverheld feat. Marta Jandová - Halt Dich an mir fest

Neuer Plan...

Nachdem ich nun ahne, dass ich den "worst case" annehmen muss ( ich stelle mich lieber auf das Schlimmste ein und freue mich, wenn es dann nicht eintritt), hat es mich kurzfristig niedergeschmettert.
Hatte ich doch gehofft, dass USG wäre doch nicht so schlimm. Nun wurde ich also vorgestern eines besseren belehrt.
Und ich kann da nicht einfach so drüber weggehen.
Die Schraubenentfernung kann ambulant durchgeführt werden, aber wenn nun auch noch das USG gemacht werden muss, dann ahne ich, es wird wieder länger dauern.
Das dritte Jahr hintereinander.
Vom rechten haben wir noch nicht mal im Ansatz gesprochen.
Au weia!
D.h. ich bin wieder monatelang ausser Gefecht. Das mit einer family und verschiedenen Aufgaben, die eine Mutter einfach hat, auszuhalten ist schon nicht einfach.
Ich kann nur froh sein, ein so gutes Ärzteteam und Therapeutenteam hinter mir zu haben.

Danke, wiederholter Weise, dafür! Ohne euch hätte ich es niemals geschafft!!!!

Mein ursprünglicher Plan war also, im Januar die Schraubenentfernung durchführen zu lassen und dann meinen Geburtstag zu feiern.
Und nun sieht es so aus, dass ich letzteres wohl "knicken" kann und abwarten muss, bis ich endgültig weiss, ob das USG auch gemacht werden muss.
Wobei ich noch gar nicht weiss, was gemacht werden soll? Soll das etwa auch eine Versteifung werden?
Kann mir mal jemand sagen, warum sich der Befund innerhalb so kurzer Zeit so verschlechtert?!

Die Spritze hat übrigens bis gestern in die späten Nachmittagsstunden angehalten. Danach war fast alles so wie vorher. Ein ganz kleiner Rest scheint noch übrig zu sein.
Aber der wird wohl auch bald weg sein.
Nun werde ich Montag gleich mal einen Termin für die Cortisoninfiltrationstherapie machen.
Das wird dann wohl in zwei Wochen sein, denn mein Operateur ist jetzt erstmal im wohlverdienten Urlaub.
Ob ich das zwei Wochen aushalte?
Naja, ich hab es ja jetzt fast drei Monate ausgehalten, dann werd ich die zwei Wochen auch noch irgendwie rumkriegen ;-)

Thema Gewichtsabnahme.
Heute morgen habe ich es gewagt und mich auf die Waage gestellt.
Vier Kilo weniger!
Na bitte, wenigstens das funktioniert.

Mein Kopf schwirrt. Mir geht so viel erneut durch den Kopf.
Am liebsten würd ich mich irgendwo verkriechen.
Aber, wie ich schon gelernt habe, das bringt ja auch nichts.
Alles geht weiter, irgendwie.
Man muss das Beste draus machen.

Ich hoffe Anfang Oktober zu wissen ob das USG auch mit operiert werden muss oder erstmal noch nicht.

Tun kann ich nichts. Nur abwarten und hoffen, dass es vielleicht doch noch erstmal zum "Stillstand" kommt.
Aber, wenn ich ehrlich bin glaube ich da nicht dran. Wenn ich sehe, wie schnell das von August 2010 bis jetzt fortgeschritten ist, dann weiss ich wirklich nicht wo das Wunder herkommen soll, dass es auf einmal Stoppt.

Wer mag kann gerne alle Daumen drücken.
Ich möchte auch nicht als Pessimist erscheinen.
Aber die Realität sieht im Moment einfach anders aus...

Jupiter Jones - STILL

Freitag, 24. Juni 2011

Infiltration

heisst das neue Wort, welches ich beim gestrigen Kontrolltermin kennenlernen durfte.
!Seit gestern weiss ich auch, dass nicht meine Achillessehne das Problem ist...

Das Röntgenbild bezüglich der OSG Arthrodese sieht gut aus. Die Schrauben sitzen da wo sie hingehören es ist alles fest und stabil. Es steht auch keine Schraube über und stört im USG.
Aber auf dem Bild ist klar zu erkennen, dass das untere Sprunggelenk eine ebenfalls beginnende Arthrose hat :-(
Um nun herauszufinden woher meine Beschwerden rühren hat mein Operateur mal eben spontan infiltriert. D.h. er hat ein Lokalanästhetikum in den Gelenkspalt des USG injiziert.
Solche spontanen Sachen "liebe" ich ja ganz besonders :-o .
Aber auch hier muss ich den Doktor mal wieder loben: ich hatte keinerlei Schmerzen! Wahnsinn!!!
Ich bin so froh, solch einen guten Doc zu haben, dass könnt ihr mir glauben!!!
Naja, auf jeden Fall musste ich nach der Infiltration ein bischen umherlaufen bis es wirkt um dann festzustellen es wirkt und ich konnte sogar die Treppe abwärts wieder laufen
Einerseits schön ja, aber nun der direkte Nachweis dafür, dass das untere Sprunggelenk meine wahnsinnigen Beschwerden auslöst!

Ich könnte echt heulen :´-(

Hatte ich doch bis jetzt gehofft das untere Sprunggelenk sieht nicht so schlimm aus.
Und nun das!
Das zieht mich mal wieder runter, ich bin down und weiss doch das Leben geht weiter.
Die Erde dreht sich einfach weiter.
Mir ist aber nicht nach weitermachen. Ich brauche mal kurz ne Auszeit. Haltet die Welt an, ich muss mich mal kurz in die neuen Gegebenheiten einfinden. So einfach kann ich das nicht.
Ich fühle mich so hilflos. Dem ganzen ausgeliefert und ich kann nichts tun. Ausser abwarten und hoffen.
Aber nachdem ich das Bild gesehen habe fehlt mir wirklich jegliche Hoffnung.
Schraubenentfernung wird voraussichtlich im Januar sein. Wenn bis dahin das USG nicht besser aussieht, dann wird das gleich mitoperiert.
Oh, nein ich hatte sooo gehofft, dass ich das grösste erstmal hinter mir habe!
Ich ahne und weiss, dass es niemals die letzte OP gewesen sein wird. Aber jedes Jahr nun eine OP?! Ich weiss nicht ob ich das nervlich schaffe.
Wahrscheinlich werde ich es schon schaffen.
Irgendwie muss ich es ja schaffen. Eine Wahl habe ich nicht.
Nun werde ich für meine Schmerzen eine Cortisoninfiltrationstherapie bekommen.

Diese heilt allerdings nicht meine Arthrose oder verzögert den Krankheitsverlauf.
Sodass es irgendwann mit Sicherheit auch dafür OP heisst :-((
Ich muss mich erstmal damit abfinden und psychisch darauf einstellen, dass im Januar vielleicht wieder eine grössere OP ansteht.
Das Röntgenbild hat sich schon wieder verschlechtert und ich weiss überhaupt nicht mehr weiter.
Gewichtsreduzierung. Ja, ich bin dran. Aber: wie soll ich schnell und effektiv abnehmen, wenn ich nicht bewegen kann?!
Also muss ein Ergometer her, Wassergymnastik mache ich schon und dann fehlt noch Schwimmen.
Tja, Schwimmen...und wann das noch? Zwischen Arbeit, Haushalt, kids und Lymphdrainage?
Die Gesundheit geht vor.
Sehr richtig.
Ich bin mal wieder dabei, alles von vorne zu planen...Was wird das? OP ohne Pause?!

Über den rechten haben wir noch nicht mal in Ansatz gesprochen...

Mittwoch, 25. Mai 2011

Schmerzpflaster

Der Knöchel ist weiterhin gut - Gott sei Dank - dafür zickt meine Sehne wie verrückt.
Weiterhin.
Leider musste ich das Dicolofenac
wieder absetzen, da ich trotz Magenschutzmittel starke Magenkrämpfe hatte.
Nun hat mir der Schmerzdoc ein anderes Präparat verschrieben und ich hoffe, das vertrage ich besser.

Besoncders begeistert bin ich von dem Schmerzpflaster :-) welches in kontinuierlichen Abständen ein Lokalanästhetikum abgibt.
Seit heute morgen trage ich es und bin mal sehr gespannt wie die Wirkung sein wird.

In knapp vier Wochen habe ich wieder Kontrolltermin in der Klinik und sowas von keine Lust mehr, das glaubt ihr gar nicht!
Bin müde schon wieder in den OP zu müssen. Die ganzen Durchhalteparolen von vorn.
Hoffentlich treffen die Aussagen zu und eine Schraubenentfernung ist nicht so "ein grosses Ding".
Aber ich zweifel nach wie vor dran, dass der Eingriff mit einer Arthroskopie zu händeln geht. Also dann doch wieder ein grösserer Schnitt (oder zwei?!?)
Ausserdem habe ich nicht gerade ein gutes Gefühl was meine Schmerzen in der Sehne angeht :-O
Da bin ich wirklich mal sehr gespannt was der Herr Operateur dazu wohl sagen wird....

Samstag, 14. Mai 2011

Schmerzambulanz

Mein Termin in der Schmerzambulanz liegt nun fast zwei Wochen hinter mir.
Der Dr. hat mir Diclofenacverschrieben und damit sind die Schmerzen rund um die Achillessehne etwas erträglicher geworden.
Das "Problem" ist nur, dass ich das Medikament nicht auf Dauer nehmen kann.
Und so mache ich mir schon wieder Gedanken, was als Lösung in Frage kommt, wenn ich das Medikamet nicht mehr nehme.
Letztes Jahr habe ich es schon mal genommen und für den Zeitraum der Einnahme waren die Schmerzen erträglicher, wenn auch nicht weg.
Ich glaube auch, dass sie nie ganz verschwinden werden.
Solange sie im Rahmen sind ist es auch auszuhalten.
Aber trotz Medikament bin ich, nach wie vor, nicht in der Lage draussen vernünftig zu laufen. Jede Schräge, jede Unebenheit macht mir unendlich Probleme.
Und ich stelle mir weiterhin die Frage ob sich das noch gibt oder was für Massnahmen ergriffen werden können?
Meine Geduld wird also ziemlich auf die Probe gestellt. Eine Nachfrage bei meinem niedergelassenen Chirurgen ergab, dass die Heilung nach der Arthrodese 6-9 Monate dauern kann!
Aha, das meinte mein Operateur also mit "es wird lange dauern".
Dort habe ich den nächsten Termin Ende Juni und habe schon wieder die nächsten Fragen im Gepäck: wann wird die Schraubenentfernung sein und was ist mit den Schmerzen in und um die Achillessehne?
Kommt der Schmerz überhaupt von der Achillessehne? Wie lange muss ich mir jetzt wieder Zeit geben und abwarten bis ich endgültig sagen kann es hat sich gebessert, oder eben auch nicht?
Längere Strecken laufe ich nach wie vor an einer Stütze aufgrund oben beschriebener Probleme.
Meine Wiedereingliederung läuft ganz gut, glücklicherweise habe ich einen Bürojob.
Am Montag habe ich dann wieder einen Kontrolltermin bei meinem niedergelassenen Chirurgen und, auch wenn ich ihn das letztes Mal schon gefragt habe, ich werde auch dort nochmal wieder nachfragen, was das nun im Bereich der Achillessehne wird.
Und was für Massnahmen es gibt, falls es sich nicht bessert.
Ich hoffe, dann aber ab 21.05. wieder arbeitsfähig zu sein, denn im Moment bekomme ich ja noch Krankengeld.
Da ich annehme Anfang nächsten Jahres wieder im OP zur Schraubenentfernung zu landen (und ich fürchte das wird nicht in einer Arthroskopie gemacht werden können) würde ich die Zeit dazwischen gerne ein bischen nutzen, bis ich wieder ausser Gefecht gesetzt bin.

Hoffe ich erfahre am 23.6. wie es weitergeht und übe mich bis dahin in Geduld ...:-)=)


.....ach ja: ich habe mich "getraut" bezüglich meines rechten Gelenkes mal den niedergelassenen Doc anzusprechen und es ist natürlich so, wie ich schon vermutet habe. Erst muss das linke Gelenk ausheilen, dann können wir uns ums rechte kümmern.
O.K. ich kann nur hoffen, dass die Schmerzen nicht noch schlimmer werden....:-O

Ein schönes WE euch allen

Freitag, 22. April 2011

Es geht aufwärts

Langsam geht es aufwärts.
Heute war ich , das zweite Mal seit OP, wieder Fahrrad fahren.
Es wird immer besser :-)
Allerdings bekomme ich meine Psyche nicht so schnell in Schwung wie ich mir das vorgestellt habe.
Der Plan war eigentlich, die Sonne zu geniessen und die Freude über die geglückte OP und keine Schmerzen mehr im OSG.
Aber ich bin platt.
Einfach kaputt und ausgelaugt. Schlafe schlecht und stecke in einem echten psychischen Loch.
Alles ein bischen viel und lange in letzter Zeit, schätze ich mal.
Ausserdem habe ich, nach wie vor, die Worte des Docs im Ohr " Schraubenentfernung in einem Jahr". Eigentlich hatte ich gehofft, mal ein Jahr lang keinen OP von innen zu sehen und ein bischen Kraft zu tanken.
Statt dessen höre ich immer wieder diese Worte in meinem Kopf. Mag ja nix grosses zu sein, so eine Schraubenentfernung. Aber ich halte es für ein Gerücht, die 5 Schrauben mit einer Arthroskopie entfernen zu können.
Ausserdem weiss ich nach wie vor nicht was mit meiner Achillessehne wird.
Und selbst wenn, das alles gut ist: mir tut der rechte Fuss schw....weh!!!
Noch wurde er nicht untersucht.
Noch wurde kein Röntgenbild gemacht.
Aber ich habe so ein ganz ungutes Gefühl, dass mich da wieder etwas "gewisses" erwartet. Schliesslich blockiert das Gelenk auch wieder.
Oh Mann. Ich laufe echt am Limit.
Wird Zeit, dass ich mal wieder in meinen Alltagstrott reinkomme und diese ganze Fußsache für ein paar Monate einfach komplett ausblende.
Letztes Jahr ist mir das super gelungen, also werde ich alles versuchen, dass es auch dieses Jahr wieder klappt.
Sollte ich tatsächlich 2012 wieder in den OP müssen, möchte ich wenigstens die Monate davor geniessen.
Wollen wir hoffen, dass nichts unvorhergesehenes Eintritt.
Keine kleine "Katastrophen" bitte.
Und im Juni hätte ich (kleine, ungeduldige) Person gerne gewusst, wie es nun weitergeht.
Hab jetzt schon ein mulmiges Gefühl im Bauch, wenn ich daran denke.
Nächster Kontrolltermin in der Klinik ist der 23.6.
Bis dahin also hoffen, dass alles weiter gut geht und ich dann endlich Gewissheit habe, wie es weitergeht.
Diese Warterei macht mich ganz kirre...

Donnerstag, 21. April 2011

Montag, 18. April 2011

Es zehrt an meinen Nerven

Nicht, dass meine Freude über die Schmerzbefreiung im Gelenk verschwunden wäre, die ist nach wie vor riesig.
Aber ich habe da nach wie vor noch eine "Baustelle": meine Achillessehne :-(
Nachdem ich nun eine Woche die Schmerzen nach der Belastung ausgehalten habe oder, besser formuliert, versucht habe auszuhalten, waren sie am Freitag so immens, dass ich versucht habe Klarheit zu bekommen.
Mein niedergelassener Doc ist (leider) im Urlaub also musste ich mal wieder eine meiner berühmten mails losschicken an den Operateur.
Oh, ich mache das so ungerne, obwohl ich sehr dankbar dafür bin, dass es diese Möglichkeit gibt und ich nicht extra in die Klinik fahren muss.
Aber man fragt sich doch, ob man womöglich nicht zu wehleidig ist?! Zu ungeduldig? (auf jeden Fall :-)=) )
Nichts desto trotz habe ich gemailt und bekam keine drei Stunden später (!) bereits eine Antwort. (Dankeee übrigens! :-))
Sie lautete ich soll nur so belasten, dass die Achillessehne nicht weh tut.
Na supiee!
Also wieder beide Stützen hervorgeholt, denn anders schaffe ich das nicht.
Das kann ja was werden.
Und ich dachte, das Problem Achillessehne hätte sich erledigt?!
Vermutlich kann man das zum jetzigen Zeitpunkt mal wieder nicht so genau sagen.
Heisst im Umkehrschluss: w a r t e n !!!
Und das zehrt, verd....nochmal, langsam an meinen Nerven!
Nun befinden ich mich mal wieder unten in der Achterbahn und warte, dass es aufwärts geht.
Puuuh. Mann o Mann!!!
Weiter habe ich die Schraubenentfernung im Hinterkopf.
In einem Jahr? Na prima, dann kommt es doch noch wie ich befürchtet habe: nächstes Jahr Schraubenentfernung, danach OP am rechten OSG.
Und woher nehme ich die Kraft und Geduld????

Mittwoch, 13. April 2011

OSG Arthrodese und "MBT" Schuhe

Nun versuche ich seit knapp einer Woche ohne "Vacoped" Schuh zu belasten.
Allerdings, wie ich schon Donnerstag richtig vermutet habe, sind die "MBT" Schuhe bei einer OSG Versteifung nicht geeignet.
Ich habe mir eine Abrollhilfe verschreiben lassen, die unter meine Turnschuhe kommt und ich werde mir Schuhe kaufen, die über den Knöchel gehen.
Ansonsten klappt die Belastung ganz gut, abgesehen von den höllischen Schmerzen in der Achillessehne. Das ist echt heftig und ich bin wirklich mal gespannt ob sich das noch gibt oder was dann passiert, wenn es so bleibt?
Der Fuss ist auch nach wie vor heftig geschwollen, nach Belastung.
Ab der 17. KW ist die Wiedereingliederung angedacht, ich bin mal gespannt wie das werden wird. Im Moment ist es sehr schmerzhaft und dadurch sehr anstrengend.
Trotzdem bin ich nach wie vor glücklich, dass der Knöchel nicht mehr schmerzt und ich wenigstens diese höllischen Schmerzen los bin :-)))
Jetzt kann ich auch endlich die restlichen Schmerzen konkret lokalisieren. Da war ich ja vor der OP ziemlich verunsichert ob es nur das Gelenk oder die Achillessehne ist oder gar beides.
Im nachhinein kann ich sagen es war beides.
Denke, nun müssen wir einfach die Zeit abwarten wie sich das mit der Sehne entwickelt.
Und wenn sie nicht besser wird?
Tja, das weiss ich im Moment auch noch nicht. Vielleicht ist es auch noch zu früh, dazu etwas zu sagen.
Also: weiter durchhalten, sich durchkämpfen und abwarten...

Freitag, 8. April 2011

Danke :-)))


Gestern war er nun also.
Für mich der Tag der Tage.
Oder was passiert jetzt???
Nach den Höhen und Tiefen der letzten Monate, den ewigen Schmerzen, der immer noch währenden Hoffnung auf Besserung, nun der, für mich, alles entscheidende Moment. Hat es funktioniert? Sind die Schmerzen besser? Und wie sieht mein Gelenk aus???

Wie immer lange Wartezeit in der Klinik, aber das weiss ich ja und nehm es in Kauf, denn ich weiss ich habe "Top Ärzte" hier.
Nach dem Röntgen warten auf den Operateur.
Dann kam er und hatte offensichtlich gute Laune. Das sah doch schon mal gut aus :-)
Nach ein paar Minuten war auch klar warum er so gutgelaunt war: es sah alles gut aus.

Wie lange hatte ich dieses Wort vermisst G U T!!!!!!!

Wow, es gab es noch!! Ich konnte es fast nicht glauben, zu schön um wahr zu sein.
Dann untersuchte er noch meinen Fuss und auch dort hörte ich wieder dieses Wort
G U T!!!!!!!!

Ich saugte dieses Wort auf wie eine Droge und merkte wie ich anfing zu grinsen.
Wahnsinn! Die ganze "Last" der letzten Monate fiel auf einmal von mir ab. Ich war einfach nur glücklich.
Für´s erste.

"Stellen Sie sich mal vorsichtig hin..."
Ich hatte es geahnt. Gesagt, getan und...es tat nichts mehr im Knöchel weh!!!! Nur die Achillessehne meckert noch, aber sonst...top!
" Dann kommen Sie mal hierüber und stellen sich hierdrauf"
Äh, das waren ca. 4 Schritte, nicht viel für einen gesunden Menschen. Aber ich hatte keinen blassen Schimmer wie ich nach 12 Wochen im "Vacoped"Schuh in die Richtung kommen sollte, geschweige denn auf das Podoskop
Der Doktor streckte seine Hand aus und mit Hilfe schaffte ich ohne jeglichen Schuhe ein paar Schritte zu gehen und auf das Podoskop.
Ich war baff und freute mich noch mehr.
Und nicht nur ich.
Dann blickte ich zu dem "Vacoped Schuh".
"Versuchen Sie mal in Ihren Schuhen zu gehen"

Im Ernst? Ich darf den "Vacoped" weglassen???
Sicherheitshalber hatte ich meinen zweiten "MBT" Schuh mitgebracht und zog ihn an.
Der Mimik des Arztes konnte ich allerdings entnehmen, dass es dort wohl noch andere Schuhzurichtungen gibt, die nach einer Arthrodese des Sprunggelenkes angebracht wären.
Aber da war ich schon im Schuh und lief ein paar Schritte.
Die Freude war gross, sowohl bei mir als auch beim Doc. Daraus machte er keinen Hehl.
Wahnsinn. Unglaublich. Ich bin sprachlos.
Der "Vacoped" Schuh ist gleich in der Klinik geblieben, so musste ich ihn in der Bahn nicht mitschleppen.

Jetzt übe ich zwei Wochen das Gehen, denn einfach draufstellen auf das operierte Gelenk und losgehen ist nicht :-)=)
Ich kann sogar barfuss fast schmerzfei laufen und bin einfach nur baff und glücklich!

Vielen vielen Dank an alle die mich die ganze Zeit begleitet haben. Mir Mut gemacht, die Tiefen durchgestanden und das Warten mit mir ausgehalten haben.

Danke und Grosses Lob auch an alle medizinisch Beteiligten, allen voran meinem Operateur !!! Wahnsinn, ich bin echt sprachlos (und das soll schon was heissen :-)=) )

In zwei Wochen beginne ich dann mit der beruflichen Eingliederung.
Fahrrad darf ich noch nicht, das mit dem Auf- und Absteigen ist noch zu gefährlich.
Macht aber nichts. Bin erstmal nur noch Happy :-))))

Nun heisst es abwarten was meine Achillessehne macht und ach ja, die Schrauben sollen tatsächlich in einem Jahr wieder raus.
Also weiss ich jetzt schon was ich nächstes Jahr mache :-P
Aber dazu zu gegebener Zeit mehr.
Nun muss ich in 12 Wochen wieder zur Kontrolle in die Klinik und bis dahin kümmer ich mich weiter um meine Genesung und dass ich weiter auf die Beine komme. Im wahrsten Sinne des Wortes.

...und was war mit dem rechten Gelenk?
Tja, da war auch noch was. Aber im Moment muss ich es einfach noch "aushalten". Denn eine OP am rechten OSG zum jetzigen Zeitpunkt ist wohl schlecht möglich.
Also bitte, weiter Daumen drücken :-)

Und mit diesen endlich mal richtig positiven Neuigkeiten wünsche ich allen ein schönes WE.
Ich halte euch auf dem Laufenden ...

Donnerstag, 7. April 2011

Auf dem Weg

O.K. Leute, gleich geht´s los in die Klinik.
Mir kommt das alles gerad so surreal vor. Als ob das Ganze nicht wirklich mich betrifft.
Hmm, schön wär´s :-(
Nun, den Schuh werde ich wohl heute nicht komplett los. Abtrainieren heisst dann wohl eher doch, nach und nach...
Meine Geduld wird aber ganz schön auf die Probe gestellt...
Drückt mir bitte ganz fest die Daumen, ich habe ein ganz ganz ungutes Gefühl was meine Achillessehne betrifft. Hoffentlich muss die nicht noch verlängert werden :-((
Dann ich will ich mal los, ich wünsche euch einen schönen sonnigen Tag

:-))

Mittwoch, 6. April 2011

12 Wochen Post OP - der Tag der Tage oder was passiert jetzt?

Meine Hände sind kalt, meine Achillessehne schmerzt und ich werd immer unruhiger.
Morgen ist der nächste Kontrolltermin in der Klinik und ich bin alles andere als ruhig.
Es wird wieder ein Röntgenbild gemacht und ich hoffe, dass der Knochen zusammengewachsen ist und ich den "Vacoped" Schuh gegen einen anderen (meinen?) Schuh austauschen kann.
Ich habe keinen blassen Schimmer was mich ab morgen weiter erwartet.
Bekomme ich einen orthopädischen Schuh?
Reichen gar die MBT Schuhe?
Und dann ... bin ich am Wochenende gestürzt!
Jo, gestolpert und mit dem linken Fuss irgendwo hängengeblieben und unkontrolliert aufgetreten und gestürzt- Autsch! Gut, dass ich den Schuh anhatte.
Bis auf einen riesigen blauen Fleck an der Hüfte konnte ich nichts gravierendes feststellen.
Nun bekomme ich aber doch ein mulmiges Gefühl im Bauch. Hoffentlich ist nichts mit den Schrauben im Gelenk...
Ausserdem habe ich nach Belastung starke Schmerzen in der Achillessehne.
Mein altbekanntes Sorgenkind ist nach wie vor da.
Ich dachte, das hätte sich jetzt erledigt?!
Wird das nun noch besser oder muss ich die etwa auch noch verlängern lassen?
Ich komme aus den OP´s irgendwie nicht raus :-(
Und sind das wirklich die Schrauben die ich da spüre?
Ja, leider hab ich darauf immer noch keine Antwort.
Aber ich hoffe morgen mittag um einiges schlauer zu sein. Drückt mir die Daumen, dass alles gut läuft...

Freitag, 1. April 2011

Die Krankheit akzeptieren

Ich bin ja eine Kämpfernatur und lasse mich eigentlich durch nichts so leicht unterkriegen.
Das mag auch daran liegen, dass ich jahrelang Leistungssport betrieben habe.
Nun wurde ich ja bereits 1987 darauf vorbereitet, dass ich eine chronische Erkrankung in beiden Sprunggelenken habe, die mehrfach operiert werden muss und letztendlich zur schweren Arthrose sowie der Arthrodese führen kann.
Somit hatte ich genug Zeit mich darauf einzustellen.
Aber kann man sich überhaupt darauf vorbereiten/einstellen? Vor der Versteifungs OP war mir klar, dass es "hart" werden würde. Nicht nur physisch, sondern auch psychisch.
Doch Vorstellung und Realität sind da wieder zwei ganz verschiedene paar Schuhe.
Die Achterbahnfahrt meiner Emotionen und die immer wiederkehrenden Schmerzen zermürben einen sehr.
Und ich hatte mir doch geschworen 'ich schaffe das'. Nur, wie holt mich sich am besten aus der Spirale nach unten wieder heraus.
Ich will und ich muss. So einfach ist das. Also habe ich heute morgen, wie schon so oft, nachgedacht und eigentlich ist es ganz simpel: man muss die Krankheit akzeptieren.
Bisher dachte ich zwar, ich hätte sie akzeptiert, weil sie seit Jahren zu mir gehört.
Aber ich habe mich mal ganz genau selbst beobachtet und gemerkt, dass ich in einen Kreislauf gerate, der wohl typisch ist-aber nicht gut.
Ich habe quasi Angst vor dem Schmerz.
Noch beim Auftreten ertappe ich mich bei dem Gedanken 'hoffentlich tut das nicht so weh'. Diese Gedankengänge kenne ich von meinen Paniktattacken her und ich erinnere mich, dass Vermeidungsverhalten das falscheste ist was mann dann tun kann.
Damals musste ich rein in die Angst und seit gestern habe ich vorsichtig ausprobiert bis zur tolerablen Schmerzgrenze zu gehen. Das heisst nun nicht, dass ich wie wild auf meinem Flunken rumstiefele, sondern ganz genau darauf achte, dass es nicht zuviel wird.
Und siehe da: es funktioniert! Es ist offensichtlich einfach so, je länger die Krankheit und die damit verbundenen Schmerzen dauern, desto schwieriger wird es für unser Gehirn ein vernünftiges Level der Schmerzen zu finden.
Irgendwann hat das ganze dann Auswirkungen auf die Psyche und später sogar auf die Beziehung.
Eine Beziehung ist damals durch meine Krankheit und die ständigen OP´s schon in die Brüche gegangen. Nicht jeder kann damit umgehen.
Aber meine jetzige Beziehung hält seit 16 Jahren und ich habe von Anfang an gesagt was mit mir los ist.
Den ganzen Tag kreist einem nur eins im Kopf herum: die Krankheit. In meinem Fall die Füsse. Das möchten die Aussenstehenen aber irgenwann nicht mehr hören. Vermutlich weil sie auch überfordert sind, nicht mehr wissen was sie sagen und tun sollen.
Aber für mich, die mit der Krankheit tagtäglich umgehen und leben muss ist es ein irres Bedürfnis mich mitzuteilen. Was bleibt auch sonst? Es dreht sich ja schliesslich im Moment alles um die Krankheit. Man ist eingeschränkt und kann die Dinge, die man vorher noch gemacht hat, auf einmal nicht mehr tun. Es fällt verd...t schwer sich damit zu arrangieren. Das unabänderbare hinzunehmen.
Es wird nicht mehr wie vorher.
Sicher, das wurde mir schon mehrfach von den Ärzten gesagt, aber es fällt mir so wahnsinnig schwer es als einen Teil von mir zu akzeptieren.
Und nun, heute morgen, da war es auf einmal so weit.
Wieso kam mir dieser Gedanke, diese Erkenntnis nicht schon früher?
Nein, praktisch war die Erkenntnis schon lange da. In meinem tiefsten Inneren irgendwo verborgen. In einer Schublade, die ich partout nicht öffnen wollte.
Seit eben ist sie geöffnet und ich gedenke nicht sie wieder zu schliessen.
Was auch kommen mag: ich schaffe das! Und auch das nächste Tief, das mit Sicherheit kommen wird: ich schaffe das.
Vor der Arthrodesen Op habe ich auch mehrmals tief durchgeatmet, nochmal Kraft getankt und los ging´s.
Ich habe in früheren Beiträgen schonmal geschrieben, dass Umdenken angesagt ist.
Aber wirklich geglaubt habe ich es offensichtlich nicht.
Bin immer noch der Meinung, nach der OP wird alles wie früher.
?!
Mittlerweile weiss ich, dass es eine Illusion ist. Ich gebe nicht gerne Illusionen auf und schaue den Tatsachen ins Gesicht. Zumindest wenn sie nicht positiv sind.
Aber in diesem Fall bleibt mir ja nichts anderes übrig.
Ich glaub ich habe heute morgen w i r k l i c h angefangen zu akzeptieren.
Wahrscheinlich muss ich noch viel lernen, in Zusammenhang mit meiner Krankheit.

Einen Termin in der Schmerzambulanz habe ich auch gemacht und ich hoffe dass ich mit der Hilfe noch besser mit der Krankheit umgehen kann.

Bisher kam ich mir immer sehr albern und wehleidig vor, wenn ich dauernd vor Schmerzen gejammert habe.
Mittlerweile gestehe ich mir diese Schmerzen zu. Ich finde sie überhaupt nicht albern und vor allem schränken sie ja auch den Alltag ein!
Was mir noch gerade auffällt ist, dass ich das Thema chronischer Schmerz und wehleidig bisher bei meinem Operateur vermieden habe.
Das wird sich ab Donnerstag ändern. Ich werd das dort ansprechen, egal welche Reaktion ich bekommen werde.

Eines weiss ich aber jetzt schon: ich muss stark sein. Physisch wie psychisch.
Geholfen habe ich mir dabei in den letzten Wochen auch selbst: ich bin meinem Hobby verstärkt nachgegangen. Habe einfach mal Frustkäufe getätigt und war auch mal unvernünftig.
Aber es war die richtige Entscheidung! Das tat sooo gut :-) Ich kämpfe mich hier jeden Tag auf´s neue durch, und das kostet sehr viel Kraft, also darf ich mich auch mal belohnen...

Ja und mit diesen Vorsätzen versuche ich jetzt mal die ganze Sache für die Zukunft zu händeln.
Denn wenn ich das richtig verstanden habe, kann es sein, dass mir noch andere "Dinge" als Folgeerkrankung blühen....
Kann ...muss nicht...aber ich will gewappnet sein...